Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- – (sequence 48)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/3129675-3129718-3129719--1002-3130041- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nund s ch au. »N N VV« 'N-tvVv Frankfurt a. M. Zm Januar. - - Mit dem äußeren Aufbaue unseres neuen Gotteshauses wird der innere Ausbau uns ..S neuen Gottesdienstes unter dem Beistande des Ewigen Hand in Hand gehen. Der Herausgeber d. Bl. hat deßhalb der zu diesem Zwecke gebildeten liturgischen Kommission einen umfangreichen Bericht vorgelegt, welcher in zwei Theüe zerfällt, im ersten die verschiedenen, in Gebetbüchern zur Be« «rtheiluug vorliegenden, zeitgemäß veredelten auswärtigen Liturgien bespricht, resp. bezeichnet, was von denselben in unser neues Gebetbuch aufzunehmen sei, im zweiten aber die einzelnen Fractionen der eigenen Gemeinde in Betrachtung zieht, die verschiedenen religiösen Bedürfnisse derselben prüft, und ihnen gemäß die zweckmäßig scheinenden Vorschläge macht, wie die Gestaltung des Gottesdienstes für die neue Hauptsynagoge vor sich gehen müsse, um bei Erhaltung des Friedens die Ansprüche der Religion mit den Anforderungen einer vorangeschrittenen Zeit in Einklang zu bringen. — Wir gedenken seiner Zeit, nachdem obiger Bericht, welcher sich in der Commission bei der ersten Lesung einer sehr günstigen Aufnahme zu erfreuen hatte, wird beratben und in seinen Schlußanträgen genehmigt sein, denselben ganz oder im Auszüge in diesen Blättern mitzutheilen, um sowohl unseren auswärtigen GlaubenSbrüdern^nnd Gesinnungsgenossen, als namentlich nllsereu hiesigen, dabei so nahe betheiligten Gemeindeängehörigen von de» Grundelementen des Heiligen Werkes, welches wir mit Gott vorbereiten, gebührende Kunde zu geben. — AuS Franken. Von Selten unseres geehrten Collegen, Herrn Rabbiner S. W. Roseafeld zu Bamberg, geht uns. in Betreff der mehrerwahuten vn»Nr»-Angeleg en heit. Folgendes als Berichtigung zu: „DaS Iuli-Hef( des ..Israelitischen VolkslehrerS" enthält in einem Berichte aus Franken eine Notiz über eine durch den Unterzeichneten vollzogene Trauung mit Umgaoznahme der Chaliza. So wahr auch das Factum »K, so unrichtig ist das Lu dem Berich»? a^ngegede^e Motw^ Ter Umstand der Verscholl enheit, den die Mosaische Gesetzgebung, wie der Berichterstatter sehr richtig bemerkt, als Befreiungsgrund allerdings nicht kennt, wurde »icht im Mindesten in Anschlag gebracht. Die Motive zur Dispens waren anderer Natur und fußten auf rein talmudischem Bode». — Zur Ausführung der nähern Erörtungen hierüber, ist hier der Ort nicht. — DieS zur Vermeidung von Irrthümern." — Wir haben dieser Notiz nur hinzufügen, daß solche eigentlich durch den eingänglichen Bericht, welchen unS