Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- – (sequence 42)
- Language
- German
- Belongs to
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Reeensisse« sucht, da eS un? immer noch an einem geeigneten SchulSuche für die jüdische Geschichte fehlt, ein solches in der angekündigten Schrift zu liefern, geschöpft auS Zost,-Depping, Frankel, Dessauer U.A.. welche Schriftsteller er fleißig benützt und oft in ihren eigenen Worten wiedergiebt. Es ist dabei meistens die biographische Form gewählt, und können wir dieses, mit Herrn Rabbiner Wechsler übereinstimmend, als den Unterricht belebend und veranschaulichend, nur lobend hervorheben. Wir dürfen aber auch, was an Inhalt und Form zu tadeln ist. nicht mit Stillschweigen übergehen. S. 12 ist weder von den Männern der großen Versammlung, diesem bedeutungsvollen Institute, noch von der Errichtung der Svnagoge die Rede, was erst, nicht an seinem One, S. 20 vorübergehend geschieht, während an ersterer Stelle damit die fühlbare Lücke zwischen Kap. 2. und 3. sehr passend ausgefüllt werden konnte. — Die Geschichte der Markabäer. für die Zugend so anziehend, ist kurz und trocken behandelt. Der Ausdruck S. 18: „welche Geschichten euch bekannt sein werden," scheint uns nicht geeignet. Der Name Makkabi ist nicht erklärt. Daß der Stammvater HaSmon geheißen, ist sehr fraglich. Die schöne Heldenthat deS jungen Eleasar, welcher sich unter den Kriegselephanten stürzte, (Zoseph. Antiquit. 12. B. 9, 4.) ist nicht erwähnt. DaS Chanu käsest nur leichthin berührt, während hier der Jugend ein feierliches Wort zur Hebung dieses gesunkenen Festes gesagt werden mußte. S. 29. ist. die Redeweise: „Simon's Weg war kein mit Rosen bestreuter" nicht gut gewählt. — Bei den Religionspartheien vermissen wir die Samaritcmer Daß die Saducäer nicht den Zweck vor Augen hatten (S. 32.), die mosaische Lehre treu zu befolgen, ist unrichtig; im Gegentheile hielten sie fich ja, wie S. 33 bemerkt wird, genau an den Buchstaben. S. 43. ist der Busdruck : »wir haben uns erzählen lassen," ungeeignet; ebenso S. 45: „seine Frau Alexandra," statt Gattin; ebenso daselbst der unpädagogische Ausdruck: „die mit ihr gezeugten." — «ehnltche Unziemlichkeiten deö StyleS finden sich häufig auch anderwärts; soS. 127v.Chasdai: „der bei äußerer Größe dennoch in Israel stand;" daselbst: „sie brachten aus den Feldern (Felde) der Kunst und Wissenschast die schönsten Resultate (Früchte) hervor." S. 132 von den Grabschriften aus Alphesi: „worunter besonders dte des Zehuda Hallevi die schönste ist" Das- 'sein Leben ist in einen Nebel gehüllt." S.133: »alle Aenntulsse überwog sem feurige Geist;" in allen diesen Beispielen zeigt sich eme Nngeubtheit im Ausdrucke, welche jedoch der fleißig Berber water überwinden wird. Als sachlich falsch NN werden (S. 146., als habe R. Gerschvn die Le^