Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Karalte» in der Krim. der anderen zu erdulden, auf deren Seite sich in der Regel die Mächtigen und Gewalthaber befinden. So einfach und natürlich unsere Geschichte auf diese Weise im Ganzen ist. so dunkel und unbestimmt ist sie doch in Bezug auf die einzelnen Daten und Jahreszahlen unserer Trennung und eigenchümlichen Cntwickelung." Zn Europa ist Weniges und nichts Vollständiges über die Geschichte der Karalten zur Publicität gekommen, und auch bei ihnen selbst eristirt noch keine Geschichte der Secre. Die Quellen, aus denen man eine solche schöpfen könnte, sind, wie ihre Väter einst selber, im Orient zerstreut. Viele interessante alle Bucher befinden sich bei karaltischen Familien in Odessa, in der Krim und in Konstantinopel. Die Hauptsammlung aber ist in Jerusalem, wo in den Händen der Karaiten 17 große und kostbare Folianten historischer Schriften und Urkunden in arabischer Sprache vorhanden sein sollen. Manche setzen den Beginn der Lossagung der Karaiten von den übrigen Juden in das erste Jahrhundert v. Chr. Geb., wo auch schon die talmudischen Auslegungen und Schriften beginnen. Doch ist dabei wohl auf keinen Fall an den Beginn einer Aushitdung ihres jetzigen Zustandes und Namens zu denken, so wahrscheinlich und natürlich es auch ist, daß alsbald mit dem Auftreten talmudischer Zusätze sich auch Widersprüche und Protestationen geltend machten*). Die Geschichte ihrer jetzigen Sitten und ihrer heutigen Verhältnisse beginnt ohne Zweifel erst mir Mohammed. An Mohammed schloffen sich die jüdischen Protestanten entschieden an und dieser Anschluß, so wie das nachherige allgemeine Zusammenhalten der Karaiten mit den Mohammedanern, welches sich überall verfolgen läßt, drückte ihnen ihr ganzes jetziges Gepräge auf, und gab ihnen nicht nur ihre Sprache, Gesichts- und Geistesbildung, sondern auch ihre Kleidung, Speise und Lebensweise. (Fortsetzung folgt.) «) Gewöhnlich wird als Stifter der Secte An an genannt, welcher?5l) uns. gew. Zeitrechnung lebte. Frühere Data fehlen. Anan selb» knüpfte, mvem er bei dem Kalifen At.Manfur um tie Learünvuna neum Secte amuchtfreilich an frühere Pr.^rüe aezen di. Nebergrisse de^Rabbm.SmuS an> Spuren der Saoducä-r welche 57 "'-^n bezeichnet werden kcn^ Jahrhunderte vor Anan total verschwunden. Aom. h. Red.