Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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s. Das rechte Opfer. Eine Parabel. (Borgetrage« in einer Schrifterklärung über 2. B. M. 20, 2t; am Sabbath, des 27. Cheschwan 56t 1 2. Nov. 1850.) „Womit soll ich dein Ewige» aufirarten? mich unterwürfig zeigen Gott in der Höhen? soll ich ihm aufwarten mit Brandopfern? mit Kälbern, einjährig? Hat der Ewige Vergnügen au Tausenden von Widdern? au Miriades vs» Strömen Oets? soll ich meinen Erstgebornen geben für meine Schuld? die Frucht meines Leibes für «eiser Seele Fehler?" — „Er har dir's gesagt, o Mensch, was gut ist, und was der Ewige von dir begehrt: nichts Anderes, als Ueduug des AechtS, Liebe zum Wohlthuu und im Stilleu wandeln mitdeiuem Go5t> Micha 6, 6. 7. Der König saß am Neujahrstage auf herrlichem Thron, um ihn herum die Großen seines unermeßlichen Reiches, ein leuchtender Kranz der Edelsten und Besten. Auf seinem Haupte strahlte die Krone, verdunkelnd der Sonne Glanz, und weithin sendend ihr verklärendes Licht. In seiner Rechten hielt der edle König ein Diadem voll der kostbarsten Perlen und Edelsteine, ein Fürstenthmn übersteigend an Werth. Und er sprach zu seinen Boten: Gehet hinaus und bringt mir den Bürger herein^ der sich um das Reich am verdientesten gemacht, daß die Bürgerkröne ihn schmücke. Die Boten gingen hinaus, und bald trat herein ein Mann von stattlicher Figur, mit stolzen Schritten, als wollte er sagen, was ich fir daS Reich gethan, das hat noch Niemand geleistet; und also Hub er an und sprach: »hoher s»