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Der israelitische Volkslehrer · 1851-01-01 · Heft 1 (Januar 1851) · page 11

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
1 (1851)
Issue
Heft 1 (Januar 1851)
Date
1851-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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vom StasdpMlkte seiner Zeit. Leibes überall denselben Bau und Verlauf hat, ebenso für ihr * tiefstes Seelenbedürfniß,. die Religion, zu verschiedenen Zeiten verschiedener Formen bedürfen, wenn auch das innerste Heiligthum des Meuschenherzens und sein Verlangen nach Gott immer dasselbe bleibt. Ein Erziehungsbuch sei daher die Bibel, das große, göttliche Buch, und nur dmmT^nn ^ir m ihr das, was zeitlich war, von dem, was ewig ist, scheiden, dann erst wird sie ein solches auch für uns, dann wird sie auch an uns und unseren Kindern bewähren ihre erziehende Kraft; wir werden durch sie. vollkommener werden. — II. Die Vervollkommnung des Menschen aber, m. Fr., geht in zwei Richtungen auseinander, in der Erleuchtung unserer Gedanken und in der Veredlung unserer Gefühle. Beides muß daher die Religion bewirken, und wir haben demnach zunächst zu zeigen, wie durch die bezeichnete Beurtheilung die mosaischen Vorschriften uns zweitens weiser machen. NN)„Heil den Bewahrern semer Zeugnisse, NMLNN'» 2*? Die mit ganzem Herzen darnach forscheu." Das ist das Zweite, was der heilige Sänger, einleitend in die das Gesetz verherrlichende Rede, ausspricht. Und es ist ein großes Wort, was er uns hier zuruft! Erst Derjenige nämlich wird die religiöse Lehre, die religiöse Satzung als ein Zeugniß des göttlichen Geistes heilig in sich bewahren, als den heiligsten Schatz seinen Kindern überliefern, welcher dieselben durch Nachdenken und vernünftige Auffassung zu seinem und der Seinigen Eigen thume gemacht bat. Freilich soll diese Forschung nicht herzlos, gemüthlos unternommen werden, nicht mit kaltem Spott und höhnender Verachtung alles Dessen, was über den gemeinen Kreis sinnlichen Anschauens und Genießens hinausgeht; inip'N'' 2^ ^22 „mit ganzem Herzen sollen sie darnach forschen;" was das Herz mit Wärme erfaßt, da5 soll der Geist durch Klarheit beleuchten. Die bloße Nachbeterei

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