Liberales Judentum
- Journal
- Liberales Judentum
- Volume
- 8 (1916)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1916)
- Date
- 1916-11-01
- Page
- Seite 133 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3126481-3126571-3126577--2177-3129018- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Ludwig Geiger: Leopold Zun; und Abraham Geiger 133 auffiel und Dosts Annahme derselben mich erstaunt. Ich dankte meinem Schöpfer, daß ich niemanden in den Weg getreten war. 3ch tadle an seiner Zeitschrift 3) die Angabe der Herausgabe von einem Vereine, b) jost ist der Stil zu geblümt, c) aus der „Synagoge"; <1) der Artikel gegen den Rabbiner Dr. Auerbach, e) die Wichtigkeit, die man der Schrift Freyftadts beilegt, f) die Beurteilung über Peter Beer ist hart, g) die Korrektur ist nicht sorgfältig. Wenn mein eingesandter Artikel ihm nicht behagt, so an Brockhaus Zu senden. Ich bin über so etwas nicht böse. Zch habe das erste Heft des Frei-Exemplares nicht bekommen und ein anderes bezahlt. Gr solle mein Buch, nach Artikeln, rezensieren. Daß ich jetzt (70 hagad. _ Werke in meinem Buche durchgenommen. Daß Alovers über die Chronik mich nicht berücksichtigt. Die Artikel Juden usw. im Ton. Tex. Ausl. 8 sind von mir. Noch immer erwarte ich den unterm 27. Juli vor. 3. von Ar. Zohlson versprochenen ausführlichen Brief. 3etzt kann ich für feine Zeitschrift nicht arbeiten. Wenn er aus diesem Briefe etwas mitteilt, mich nicht als Korrespondenten aufzuführen. — Einige 'Bemerkungen über seine notata dd \2. Aug. v. 3 " Zu dem Briefe ist folgendes zu bemerken: die drei ersten Bände der Zeitschrift führten den Titel „Herausgegeben von einem Vereine jüdischer Gelehrten durch A. G." — Die kurzen Notizen über allerlei Vorkommnisse jn der Zudenheit führten im ersten und zweiten Hefte den Titel „Nachrichten aus der Synagoge"; vom dritten Heft hieß es einfach „Nachrichten", vielleicht ist dies eine direkte Folge der Ermahnung von Zunz. Der Artikel gegen Rabbiner Dr. H. B. Auerbach steht in der wissenschaftlichen Zeitschrift, Band (, S. \27—(30. Das Werk von Freystadt „xhilosoxhia cabbalistica" ist in der Wissenschaftlichen Zeitschrift, Band 3, S. 235—250 beurteilt. Die Beurteilung über Peter Beer von 3oftph Dernburg steht in der Wissenschaftlichen Zeitschrift, Band (. S. 96—1(25. Die Bemerkung Zunz' über etwaige Aufnahme von Stellen aus seinem Briefe bezieht sich darauf, daß im ersten Hefte der Zeitschrift, S. (26 fg. einzelnes aus einem früheren Briefe gedruckt war. Notizen aus Zunzfchen Briefen finden sich ferner in der Wissenschaftlichen Zeitschrift, Band 2, S. ^62 und zwar über Rlovers, über die hebräische Uebersetzung der gottesdienstlichen Vorträge und über die Artikel im Brockhausschen Konversationslexikon.? Am 3. Februar (856 ließ sich Zunz von neuem vernehmen. Sein Auszug im Briefbuch lautet: „Anbei Analekten für die Zeitschrift, er wird gebeten um sorgfältige Korrektur 'und um zwei Exemplare eines Abzugs für mich nach Berlin (an Asher oder Veit) versiegelt zu senden. Einzelne Bogen von meinen Artikeln erhalte ich auch von Brockhaus. Die Mitarbeiter sollten die Zeitschrift zum .Buchhändlerpreise bekommen. Erst feit November kann ich arbeiten, und den (8. November habe ich seinen Brief erhalten. Warum er Mendelssohn-Bartholdys Tod im % Hefte angezeigt? Er spricht zu viel von dem Schaute B. Auerbach. 3ch kehr' wieder nach Berlin zurück, das hiesige Amt habe ich nur auf ein 3ahr vom September (835 an angenommen. Auch Liturgie Entworfen. Nicht zu trauen den Berichten von p. Beer, ZTT. Tandem, £. pollack. Er soll mich endlich rezensieren; ich selber arbeite nicht gerne Rezensionen. Das Honorar von (( Fl. ist zu gering. Rtunk, der mich in französischen Blättern beurteilen wollte, hat nicht Wort gehalten. Fürst in „p^erlenschnüren" nennt mich zweimal, aber an (( Stellen, wo er mich ausschreibt, unterläßt er es (die einzelnen Stellen werden aufgezählt). Briefe an mich soll er an Asher. schicken." " _