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Liberales Judentum · 1910-02-01 · Heft 2 (Februar 1910) · p. Seite 38

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Journal
Liberales Judentum
Volume
2 (1910)
Issue
Heft 2 (Februar 1910)
Date
1910-02-01
Page
Seite 38 (sequence 14)
Language
German
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38 Erklärung von Ar. Arann und Erwiderung von Prof. Geiger den Bann über seine deutsche jDentateuchübersetznng ausgesprochen habend). 2«) Vgl. Holdheim, G. I. R. G. B, S. 120f Anmerkung. (Fortsetzung folgt.) -i- Anmerkung der Redaktion. Wir haben die Absicht, möglichst das ganze Philipson'sche Werk in einzelnen Fortsetzungen an dieser Stelle zum Abdruck zu bringen. Das Werk ist von unschätzbarer Bedeutung' für das Verständnis des liberalen Judentums, und wir hoffen, daß die Uebersetzung des bis jetzt nur in englischer Sprache vorhandenen Buches mit wachsendem Jntereffe von den Lesern unserer Monatsschrift ausgenommen werden wird. In dankenswerter Weise haben sich Herr Rabbiner vr. Norden-Elberfeld und Herr Benas Levy-Verlin bereit finden lasten, die Uebersetzung zu übernehmen, nachdem der Verfasser die Genehmigung hierzu bereitwillig erteilt hat. Erklärung äes Herrn l)r. Lrann uncl Erwiäerung von Prot. 6eiger. 2TIit Bezug auf die Schlußbemerkung des Aufsatzes von j)rof. Ludwig Geiger in Heft J5 des vorigen Jahrgangs „Eine Denkschrift von Zunz" geht uns folgendes Schreiben zu: In Nr. ^5 Ihrer Zeitschrift befindet sich S. 345 ff. ein Aufsatz, betitelt „Eine Denkschrift von Zunz". - Da in diesem Aufsatze auch der Festschrift von 217. Brann und des Geschichtsschreibers des Seminars Erwähnung getan wird, bitte ich, mir folgende Bemerkungen zu gestatten: \. Auf S. 350 des erwähnten Aufsatzes werden neun Fragen aufgezählt, und dazu wird in 2lnmerkung 3 gesagt: „von den 9 Fragen Lehmann's .... wird in der Festschrift Nichts berichtet." hierzu vergleiche man S. 2% der erwähnten Festschrift, wo alle diese 9 Fragen in derselben Reihenfolge wörtlich enthalten sind. 2. In derselben Anmerkung 3 des Aufsatzss heißt es: „Dieser Satz ist die einzige Hindeutung auf Abraham Geiger, welche sich in 217. Brann's Geschichte des Jüdisch-theologischen Seminars zu Breslau, Festschrift l90H, B. 2\, findet." Hierzu vergleiche man — außer der eben erwähnten S. 2\ — S. der Festschrift, wo ein ganzer Absatz von demselben Geiger handelt. Aber auch S. 50 ist er erwähnt, und außerdem sind alle denselben Geiger betreffenden Stellen aus den neunundzwanzig Aktenbänden des Seminars — vgl. S. \7, Anmerkung ( meiner Festschrift — soweit sie die Geschichte des Seminars betreffen, in der Denkschrift gewissenhaft angeführt und für jeden gewissenhaften Leser leicht zu finden. 3. Scheinbar richtig ist ferner (n derselben Anmerkung 3 die Behauptung, daß über die Beantwortung der 9 Fragen Lehmann's durch Zunz in der Festschrift nichts enthalten ist, unrichtig aber, daß darüber nicht „berichte t" wird. Hierzu vergleiche man den 5. \07 der Festschrift befindlichen Hinweis auf die jedem Kundigen leicht zugängliche vorangegangene Denkschrift von j)rof. Freudenthal. In dieser zum 25jährigen Jubiläum des Seminars erschienenen Denkschrift ist der wesentliche Teil dieser „Beantwortung" als Beilage B, S. 63 ff., abgedruckt. Gin nochmaliger Abdruck wäre also eine überflüssige Wiederholüng gewesen. 217. Brann. -i- * * wir sandten das Schreiben des Herrn Dr. Brann an Herrn j)rof. Geiger mit der Bitte, sich zu demselben zu äußern und erhielten folgende Erwiderung: Auf die Erklärung des Herrn 217. Brann habe ich folgendes zu antworten: 217eine beiden Hauptvorwürfe waren: \. Brann erwähnt die Zunzhche Denkschrift nicht. Jetzt hilft er sich damit, daß Frendenthal von ihr gesprochen. 2. Ich habe behauptet, Brann stellt das Verhältnis meines Vaters zum Seminar so gut wie gar nicht dar. wie gerecht dieser Vorwurf ist, werde ich in der Biographie meines Vaters im Einzelnen beweisen. Ludwig Geiger.

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