Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- 34. für das Schlujahr 1910-1911 (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- – (sequence 92)
- Language
- German
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setzers von Ps. Balkhis-Werk, des Professors Clement Huart richtigzustellen. ׳ ׳ So füllt denn die Arbeit sowohl in theologischer wie in philosophischer Beziehung ^ihren Platz aus und ich halte es darum für sehr wünschenswert, daß der Verfasser sie veröffentiiche. Selbstverständlich hatte ich in den Einzelheiten so manche Bemerkung zu machen, die ich behufs Benützung durch den Verfasser in dessen Manuskript verzeichnet habe. Zur Vollständigkeit der Arbeit fehlt eine orientierende und zusammenfassende Einleitung. Diese;muß der Verfasser nach tragen, ehe er seine Arbeit veröffentlicht. Aber auch trotz des Fehlens der Einleitung halte ich die Arbeit dessen würdig, daß ihr der Preis zuerkannt werde.« Der Verfasser der preisgekrönten Arbeit war Dr. Jakob Schwarz, fünftjähriger Hörer der oberen Abteilung. Auf die an! Ende des Schuljahres 1909—10 aus dem Baron Philipp Schey’schen Fonde ausgeschriebene Preisfrage: »Vergleichung der aus der Genisa zu Kairo veröffent-*;lichteil gaonäischen Responsen mit der einschlägigen Literatur, mit besonderer Rücksicht auf Maimuni’s Mischne Tora« ist eine Arbeit eingelaufen. Das Urteil des Fachprofessors lautet: »Die unter dem Motto החדרו העטרה ליושנה eingereichte Beantwortung der Preisfrage »Vergleichung der aus der Genisa zu Kairo veröffentlichten gaonäischen Responsen mit der einschlägigen Literatur, mit besonderer Rücksicht auf Maimunis Mischne Tora« beschäftigt sich eingehend mit der neuen von Ginzberg veröffentlichten Responsensammlung. Der eigentlichen Arbeit gehen zwei einleitende Teile voran, ein ungarischer und ein hebräischer. Im ungarischen Vorwort spricht sich Verfasser über Plan und Einteilung der Arbeit aus. Die hebräische Einleitung bildet indes einen Teil der Arbeit selbst und will die allgemeinen Gharakterzüge der gaonäischen Responsen, Art und Geschichte ihrer Abfassung, Sprache und Stil und endlich das Verhältnis Maimunis zur gaonäischen Literatur darstellen. Die in vier Teile zerfallende eigentliche Arbeit zeigt jedoch trotz ihres unverhältnismäßigen Umfanges