Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- 34. für das Schlujahr 1910-1911 (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- – (sequence 91)
- Language
- German
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ן votiert. Wir sprechen auch an dieser Stelle den Leitern der genannten Körperschaften unseren besten Dank aus. Die Namensliste der Mitglieder der leitenden Kommission enthält Beilage B), die des Professorenkollegium Beilage C). Zahl, Namen, Geburtsort und Fortgang der Hörer und Schüler sind in Beilage D) verzeichnet. Über die Wirksamkeit des Ez-Chajim-Vereines, sowie über die zu Gunsten der Anstalt gemachten Spenden und über die Stipendien erstattet Beilage E) Bericht. Der Zuwachs der Bibliothek ist in den Beilagen F), G) und H) ausgewiesen. Am Ende des Schuljahres 1909—10 ist auf die aus dem David Kaufmann’schen Fonde ausgeschriebene Preisfrage: »Nachweis der jüdischen Beziehungen von Pseudo ־ Balkhls ,Kitäb al bad’ val-tarikh‘ (ed. Gl, Huart) betiteltem Werke und deren Quellen, kritische Darstellung der nachgewiesenen Daten« eine Arbeit eingelaufen, über die das Urteil des Fachprofessors folgenderweise lautet: <״ »Der Verfasser der mit dem Motto »ודר^זת וחקרת« ein- ■ ' י . 4 ־- gereichten Preisarbeit hat jedes Detail der Frage gelöst. Samtliehe in den bisher veröffentlichten vier Bänden von Pseudo- Balkhls Werke vorkommenden jüdischen Beziehungen gruppiert er gegenständlich, prüft einzeln die Daten, geht ihren Quellen in der rabbanitischen und karaitischen Literatur gewissenhaft und mit Kenntnis nach; er weist kritisch auf die unrichtigen Verwertungen und die aus Mißverständnissen stammenden Behauptungen hin und wagt wo möglich eine Meinung über die Ursachen und den Ursprung der Irrtümer. Einen sehr lobenswerten Teil der Abhandlung bildet die Identifizierung der verstümmelten Nachrichten über die karaitischen Sekten auf Grund der alten karaitischen Literatur. Der Verfasser bekundet in seiner Studie eine gründliche Kenntnis der auf seinen Gegenstand sich beziehenden jüdisehen und arabischen Literatur. Es ist ihm dadurch, daß er in der arabischen Sprache bewandert ist, möglich geworden, einzelne Verstöße des Editors und französischen Über-