Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- 33. für das Schlujahr 1909-1910 (1910)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- – (sequence 62)
- Language
- German
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eo Die übrigen jemenischen Dichter. Unter den nur in den anderen, nichtdatierten, aber jedenfalls nach Ga und Ber enstandenen Handschriften ist vor allem L zu nennen, der wir zwei Dichternamen verdanken, die sonst nicht Vorkommen, und zwar, mit einem hebr.-arab. Gedichte: Saadja b. Jair, mit einem arabischen Gedichte: Salim b. Jach ja. — Nur in A1 sind mit je einem Gedichte zu finden: Hebräisch: Elischa b. Samuel, Jizchäk b. Jephet, Menache m, Sa‘1db. Ghajjim; hebräischarabisch: 0 d e d *); arabisch: Saadja b. Salomo. — Nur in A2. Hebr.-arab.: Moses b. Simeon. — Nur in B. Hebr.-arab.: J i z c h a k. — Nur in B. Hebräisch: Joseph b. Abraham; hebr.-arab.: Abraham b. Schalom2), Jo s e p h b. G h a j j im Ha-Kohen, Josef cHari r3j, J a^chj a b. Salim Halevil). Nur in 0 findet sich Salomo b. Chatar, mit einem Beschneidung-Gesange und mit einer Glosse zu Joseph b. Israel b.5). In mehreren handschriftlichen Quellen, zum Teile in einer derselben, aber auch in den Adener Drucken finden sich folgende Dichternamen : J e h u d a b. S a‘i d (oder Jehuda), mit fünf arabischen Gedichten6;; Jehuda S a4 di7), ein hebr. und ein h.-ar. Gedicht; Joseph b. Abigedor b. Ghalfon (ein hebr. Gedicht); Joseph der Kleine (ein hebr. G.); Jiz chak b. Sa‘1d Hakohen (ein arab. G.); Saadja Kohen *) Doch könnte auch das מ zum Akrostich genommen und der Name gelesen werden מעודד. Vgl. oben, S. 43, Anm. 2. 2) Sein Gedicht beginnt wie S 162. 3) Vielleicht identisch mit Alharir in L. 4) Sein Gedicht ist abgedruckt (aus einer andern Quelle) bei P. Heinrich, Fragment eines Gebetbuches, Wien 1903. S. 37—43. ö) Der Name חטר kömmt in einer jeminischen Handschrift von 1497 vor. S. Steinschneider in JQR. X, 531. 6) Vielleicht Sohn des oben erwähnten Sa‘1d b. Joseph. 7) Das ist: aus der jeminischen Stadt צעדה, die in der jeminischen Version von Saadjas Pentateuchübersetzung (ed. Jerusalem, 1894) für דקלה, Gen. 10, 27 gesetzt wird. Ohne Zweifel ist unser Jehuda Sa‘di identisch mit dem Verfasser eines Commentars zum Gebetbuche, der von Jahja Sälih in seinem Kommentar zum Tikläl oft zitiert wird (s. JQR. X1V, 608). Er lebte also spätestens um dje Mitte des 18. Jahrhunderts,