Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- 33. für das Schlujahr 1909-1910 (1910)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- – (sequence 56)
- Language
- German
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54 Die übrigen jemenischen Dichter. und denselben Beinamen hat wie Zaeharja (Jachja) b. Saadja. — David b. Zaeharja Halevi, von dem zwei Gedichte auch in den späteren Liedersammlungen sich finden. David Ihn Ghajjät Halevi (ein arabisches Gedicht). — Chalfon. — Sa6id b. Marduch, der Verfasser eines arabischen älphab. Gedichtes1). Aus den Dichternamen unseres Verzeichnisses diejenigen auszusondern, welche Schibzis Zeitgenossen oder seine nächsten Nachfolger waren, also der zweiten Hälfte des 17. und der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts angehören, dazu besitzen wir nur ein einziges Hilfsmittel: die Kenntnis von der Entstehungszeit der Liederbücher, in denen ihre Gedichte uns entgegentreten. Zwei dieser Sammlungen sind datiert: Ga ist im Jahre 1767 geschrieben, zwei Jahre später der Anhang von Ber; der Hauptteil von Ber ist also jedenfalls einige Jahre vor 1769 entstanden. Daraus folgt, daß die Verfasser der in Ga und Ber sich findenden Stücke, soweit sie nicht vor Schibzi lebten, mit ihm gleichzeitig oder höchstens ein halbes Jahrhundert nach ihm geblüht haben. Unter diesen älteren jemenischen Dichtern, die man als die Schule Schibzis bezeichnen kann, steht schon vermöge der Anzahl der seinen Namen tragenden Stücke in erster Reihe Joseph b. Israel, dem man wohl auch die meisten der bloß mit »Joseph« bezeichneten Gedichte zuschreiben kann2). Ms. 0 (25 b) enthält ein Gebet (Bakkascha) von ihm, das im Akrostieh seinen Stammbaum durch fünf Generationen hinausführt: Joseph b. Israel b. Moses b. Sa£1d (חזמק) b. Davids).— Israel b. Joseph, der in unserem Verzeichnis mit *) Hier ist die Aussprache des Namens Marduch durch die Vocalisation angegeben. 2) Zusammen 47 Nummern, von denen 24 rein hebräisch, 12 rein arabisch. — Joseph 8 gehört jedenfalls nicht hieher, da dieses Gedicht schon in M1 (1635) steht und auch bei Zunz (572) erwähnt ist. *) Von diesem pijjutartigen Gedichte, dessen Abschrift ich der Freundlichkeit Dr. Joseph Patai’s verdanke, besteht aus 72 vier״ zeiligen Strophen; der letzta Vers jeder Strophe besteht aus ein ni mit אר״ן schließenden Bibelsatze.