Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- 33. für das Schlujahr 1909-1910 (1910)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- – (sequence 52)
- Language
- German
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50 Die übrigen jemenischen Dichter. mens, besonders aus Sanaa und Umgebung«. Unter diesen ist Sch. mit zwei hebräisch-arabischen Gedichten vertreten.1) In der Vorrede nimmt Eleazar Iräki den Dichter wegen der in seinen Dichtungen häufigen stark anthropomorphischen Ausdrücke in Schutz, indem er diesen tiefe mystische Be- Ziehungen beilegt.2) IV. Die übrigen jemenischen Dichter. Die in der zweiten Abteilung meines Verzeichnisses nach der hebräischen Schreibung ihrer Namen alphabetisch aufgezählten Dichter3) sind zumeist aus dem Akrostich, seltener aus dem Texte der Gedichte ermittelt. Nirgends finden sich Angaben über diese Dichter, noch über die Zeit, in der sie lebten. Unser chronologischer Ausgangspunkt ist die Tatsache, daß Schibzi in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts blühte. Welche der neben ihm in unseren Sammlungen vorkommenden Dichter einer früheren Epoche angehört haben, lehrt vor allem ein jemenischer Pergamentkodex aus dem Jahre 1508, von Steinschneider in seinem Handschriftenverzeichnis der Königlichen Bibliothek zu Berlin als Nr. 103 beschrieben4). נ) Nach Geiger’s Angabe stammt das eine Gedicht von »einem Abu Jehuda Schabsi«, das andere »zeigt das Akrostichon שלם בן ילסף«. Die Identität der beiden Namen mit dem Schalom Schabsi's, der in der Vorrede erwähnt ist, erkennt Geiger nicht und glaubt daher, daß sich von diesem »nicht ein einziges Gedicht in unserer Sammlung findet«. 2) Geiger S. 276. — Eine kürzere Beschreibung des Kalkuttaer ס, הפזמונים vom Jahre 1856 hatte schon vorher A. Neubauer gegeben in der Monatsschrift 1870, S. 309: S. noch meine Angaben in der R• d. Etudes Juives, Band LIX. *) In der ebenfalls, alphabetischen Aufzählung der Gedichte sind diese in drei Gruppen geordnet: a) hebräisch; b) hebr.-arabisch; c) arabisch. 4) Handschriftenverzeichniß, I, 69 f. und S. 117—130. Ich zitiere die einzelnen Gedichte nach der von Steinschneider gebotenen Gruppierung und Nummerierung.