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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1910-01-01 · 33. für das Schlujahr 1909-1910 (1910) · page 37

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
33. für das Schlujahr 1909-1910 (1910)
Date
1910-01-01
Page
– (sequence 37)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122110--5268-3125901
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Sälim b. Joseph Schibzi. 35 1679 statt. Die Vertreibung heißt deshalb das Exil nach Muzac *), weil die Vertriebenen von Sanaa sich in jener zum Gebiete von Taizz und Mocca (am roten Meere) gehörenden Stadt1 2) niederließen. Der Tyrann, dessen Befehl die Juden von Sanaa landflüchtig machte, wird in Nr. 101, wo sein Name ebenfalls vorkömmt,3) als der Mahdi und Sultan4) und als Imam bezeichnet. Er ist jedenfalls einer der Imäme, die im 17. Jahrhunderte in Sanaa herrschten und den Ehrentitel Mahdi führten.5) Die Katastrophe wird ia N. 143 a auf folgende Weise berichtet. Die vertriebenen Juden begaben sich zunächst nach Damär (südlich von Sanaa)6) und durften dort eine Zeit lang bleiben und sich mit dem Verkaufe ihrer Häuser, aus denen sie vertrieben waren, beschäftigen. Aber bald zwang sie der Befehl des Herrschers, weiterzuziehen. Unter der Führung ihres Scheichs Suleiman begaben sich einige von ihnen (der Dichter selbst gehörte zu den Abgesandten) nach Muza£, um dort eine Zuflucht für die Vertriebenen zu suchen. Die Sendung war von Erfolg. Die Exulanten von Sanaa ließen sich in Muza nieder; ein Teil hatte in Gubla7) bleiben dürfen. Andere fanden in Ta'izz eine Heimstätte, wo sie schon die Tischri-Feste feiern konnten. In Muzac litten die Exulanten schwere Heimsuchungen, besonders durch den schlechten Zustand der Brunnen. — In dem Gürtelgedichte (101) wird ebenfalls die Wanderung nach dem westlichen Jemen, »an das Ende 1) Auch N. 142 hat in A3 die Überschrift: זאת השירה על גלות מוזע. 2) S. Ritter, Erdkunde 12. T., S. 769. M. Hart mann, Die arabische Frage, S. 416, identifiziert »Musa« mit Mocca. s) Strophe 3: צפי אלדין. 4) Strophe 1:אלמהדי אלצלטאן. ö) S. Ritter, S. 735; Niebuhr. Die Beschreibung Arabiens, S. 195. 6) Die Juden von Jemen identifizieren diese Stadt (s. Ritter S. 818) mit dem biblischen הדורם (Gen. 10, 27) und das tut auch der jemenische Text der Saadja’schen Pentateuchübersetzung (ed. Jerusalern 1894). T) Vier Tagereisen östlich von Taizz. S. Niebuhr 238, Ritter 810 f. 3*

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