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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1905-01-01 · 28. für das Schlujahr 1904-1905 (1905) · page 61

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
28. für das Schlujahr 1904-1905 (1905)
Date
1905-01-01
Page
– (sequence 61)
Language
German
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58 Zu Leos Biographie. neu, zumal es an Darstellungen von Leos Leben nicht fehlt,1) wenn ich nicht intime Züge zu demselben aus seinen Schriften beisteuern könnte. Auch ist, wie ich glaube, , eine gedrängte Zusammenfassung der Hauptmomente am Platze, um dem Leser das Verständnis der vorliegenden Briefe und Schriftstücke, insofern dies nicht schon in den hebräischen Anmerkungen gesehehen ist, zu erleichtern. Auch hoffe ich, über einige Hauptpunkte neues Licht verbreiten zu können, wobei׳ zugleich manche Irrtümer der Biographen unseres Autors berichtigt werden sollen. Die Familie Modena2) ist aus Frankreich nach Italien eingewandert. Sie hielt sich vorübergehend in Viterbo auf und liess sich dann ständig in Modena nieder, woher sie nach der Sitte der Zeit den Namen angenommen hat. Ein hervorragender Vertreter der durch Reichtum und Gelehrsamkeit ausgezeichneten Familie war Mordechai, der in Bologna Medizin studierte und von Karl V. zum Cavaiiero dello.Sperone d’oro ernannt wurde.3) Marco Modena hinterliess vier Söhne, von denen Abtaljon, der jüngste, der bedeutendste war (Nr. 38, 1) und von de Rossi im Meor Enajim lobend erwähnt wird. Isak, da Modena, Breslau 1856, י״ז—פו״ו. Der Auszug, den Luzzatto für Rappoport angefertigt hat, ist unter seinen Briefen Nr. XCVI abgedruckt, aber nur die erste Hälfte (אגרות שד״ל, Przemysl 1882, p. 286 bis 293). Das älteste Zitat aus חיי יהודה bei Nepi-Ghirondi תולדות גדולי ישראל p. 26, Nr. 65. ג) Geiger 1. c. und neuestens Libowitz, Leon Modena, zweite Ausgabe, New-York 1901. Andere siehe in Literatur. 2) Siehe die Stammtafel von Zunz im »Nachtrag ziir Literaturgeschichte der synagogalen Poesie« (Berlin 1867), p. 36. Zu ergänzen ist die Tafel mit Jakob ben Jekuthiel aus La Motta (bei Venedig), der 6. Elul 1620 - Leos zweite Tochter (Ester Sterella) geheiratet hat. Er flüchtete 1637 aus Venedig und wurde verbannt (Autobiographie in Corr. III, 378). Der erste Schwiegersohn Jakob Levi heiratete Diana Oktober 1613 und sein Sohn Isak wurde geboren 7. Mai 1621 (Corr. II, 251 und III, 18. Cf. auch Zunz, Literaturgeschichte 446). Sein Sohn Isak heiratete 1639 eine Tochter des Juda מונטי סקידלו (Nr. 180). Der Schwiegervater Leos hiess Isak Simcha (Nr. 83) und Eliezer Chajim Nizza war ein Verwandter Leos (Nr. 136). 3) Dies üoersetzt Libowitz p. 3 גיד ם] גולת הזהב:, offenbar nach dem deutschen »Ritter des goldenen Viiesses« (== Fliessen!)

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