Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- 28. für das Schlujahr 1904-1905 (1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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- IRI
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Die Handschriften. 13 voraufgehenden oder nachfolgenden Datum zu bestimmen. Doch haben wir eine Neuordnung der einzelnen Stücke nach der Zeitfolge nicht vorgenommen, weil dies für die ganze Sammlung ohnehin nicht möglich gewesen wäre. Um jedoch das Auffälligste in der Zeitfolge abzuschwächen, haben wir die letzten Nummern der umfangreicheren Handschrift, nämlich 79—153, hinaufgerückt, die Nummern der Handschrift 5395, nämlich 171—204, an das Ende gestellt, die mittleren Nummern, nämlich 154—170, vorgerückt, während die ersten Nummern, nämlich 1—78 an ihrer ursprünglichen Stelle, wie sie in der Sammlung stehen, belassen wurden. In der Handschrift stehen demnach die einzelnen Piecen, abweichend von unserer Ausgabe, in folgender Reihenfolge: 171—204, 1—78, 154—170, 79—153. Die letzten Nummern, nämlich 205—214, sind bei einer erneuten Prüfung der ersten Abschrift eruiert worden. Diese Piecen enthält ebenfalls die im British Museum unter Oriental 5396 aufbewahrte Sammlung, die an der Spitze unsererAusgabe steht und die wir die erste nennen. Sie füllt die Nummern 1—170. Die Nummern 205—209 stehen in ihr nach 112, die Nummern 210—214 nach Nr. 122. Durch diese Neuordnung, die die Struktur der Sammlung im einzelnen nicht zerstört und die Auffindung der einzelnen Stücke in der Handschrift nicht erschwert, ist die zeitliche Reihenfolge einigermassen hergestellt. Der Leser erhält einen Überblick über das Ganze und dem Forscher verbleibt die Möglichkeit der chronologischen Fixierung der ihn besonders interessierenden Stücke. Dies kann, wie erwähnt, nach äusseren Merkmalen, aus den voraufgehenden und nachfolgenden Nummern des betreffenden Stückes erschlossen werden. Leo führte nicht nur eine geschickte Feder, sondern schrieb auch eine schöne Hand. Er verdankte seine Erfolge, worunter wir die materiellen meinen, auf die sich Modena selbst in Nr. 154 beruft und von denen er in seiner Autobiographie spricht, in eben dem Masse dem letzteren als dem ersteren Umstande. Ein schön stilisierter und ebenso schön geschriebener Brief machte in alter Zeit einen ganz anderen Eindruck wie heutzutage, wo Tagespresse und Literatur alle Aufmerksamkeit der jedem kärglich bemessenen Müsse in