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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1905-01-01 · 28. für das Schlujahr 1904-1905 (1905) · page 9

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
28. für das Schlujahr 1904-1905 (1905)
Date
1905-01-01
Page
– (sequence 9)
Language
German
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…/3122061-3122100--4561-3125435
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G Die Handschriften. unter Or. 5396 und Or. 5395 aufbewart werden. Der mit der höheren Nummer versehene Kodex ist der umfangreichere und enthält die Schrifstücke älteren Datums, weshalb seine Beschreibung vorangestellt wird. Ms. Or. 5396 ist auf Papier geschrieben und umfasst bei einer Höhe von 205־ cm. und einer Breite von 6 cm. 151 Blätter, von welchen aber das letzte nur ein Schmutzblatt ist. Die Zahl der Zeilen je eines Blattes variiert zwischen 16 und 36. Die Schrift ist die italienisch-hebräische Cursive, zum grösseren Teile Autograph des Verfassers. Aus diesem Kodex fliessen die Nummern 1—170 (ק״ע—א) und 205—214 (.ו־י׳ד—ר״ד) unserer Ausgabe, aber er enthält manche Doppelnummern, ferner manche unbedeutende Einladungen, letztere insgesamt 20 Stück zu ein und derselben Hochzeit, die übergangen worden sind, was an den betreffenden Stellen angemerkt ist und wovon in anderem Zusammenhänge noch die Rede sein wird. Ms. Or. 5395 ist ebenfalls auf Papier geschrieben und umfasst 26 Blätter. Die Höhe ist zirka 20 cm., die Breite 15 cm. Die Zahl ' der Zeilen variiert sehr beträchtlich. Die Schrift ist die italienisch-hebräische Cursive und stammt von Leon Modenas eigener Hand, der in diesem Kodex neben Briefen auch andere Kompositionen aufgenommen hat, wie aus Nummer 171—204 (ר״ד—קע״א) unserer Ausgabe ersichtlich ist. Sämtliche. Piecen sind in den Jahren 1639 und 1640 geschrieben. (FreundlicheMitteilung des Bibliothekars Margoliouth.) Die Sammlungen bestehen nicht blos aus Briefen, wie man nach der Benennung der Manuskripte (hebräisch מכתבים, englisch 1 e 11 e r s) glauben möchte, sondern nach Inhalt und Form aus Kompositionen verschiedener Natur. Den Grundstock bilden allerdings Briefe, die Modena im eigenen oder anderer Namen abgefasst hat, den Namen »Briefsammlung« hat ihnen jedoch der Autor selbst nicht gegeben. In seinem Divan, den er selbst שירי יהודה nennt und dessen Aufschriften Neubauer in Letterbode III (1878), Seite 99—109 mitgeteilt hat, nennt er die in Rede stehende Sammlung כתבים Schriften.1) Die *) Letterbode III, p. 103: הנה היא כתובה בין כתבי. Tatsächlich

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