Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- 25. für das Schlujahr 1901-1902 (1902)
- Date
- 1902-01-01
- Page
- Seite 184 (sequence 192)
- Language
- German
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- Origen 1× ep/1025440
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184 Schreiber und Korrektoren. beschäftigen1). Schrieb man einen Gottesnamen, durfte man auch den Gruss des Königs nicht erwiedern2). Andererseits wird behauptet, dass die genannten Schreiber keinen Segen von ihrer Arbeit sehen, damit sie sich nicht bereichern und ihrem göttlichen Berüfe untreu werden3). Es wurde indessen auf den Lebensunterhalt des Schreibers Rücksicht genommen4 5). Der ausgezeichnete Schreiber R. Meir verdiente wöchentlich die hohe Summe von 3 Sela, von denen er eine zu seiner Nahrung und eine zu seiner Kleidung verwendete und die dritte Gelehrten schenkte6). Die Baräitha Kidduschin 30a sagt, der סופר habe seinen Namen vom Zählen der Buchstaben der Bibel. Wenn man sich vor Augen hält, dass im Römerreiche die Schreiber nach der Buchstabensumme der abgeschriebenen Bücher bezahlt wurden6), drängt sich die Vermuthung auf, dass auch bei den Juden die. Auszählung der Buchstaben der einzelnen biblischen Schriften ursprünglich diesen Zweck haben mochte. Der Abschreiber durfte keinen einzigen Buchstaben ohne Vorlage schreiben7). Dies gebietet Juda I (oder Rab) *) j. Berach. 1, 5 g. E.; Bikkurim 60 c 24 v. mit.; Sabb. 3b 4: דתני כותבי ספרים תפלץ ומזוזות מפסיקץ לק׳ ש ואין מפסיקץ לתפלה ר׳ חנינה תניא א״ר חנניה בן :Sukka 26 a .בן עקביה אומר כשם שמפסיקץ לק״ש ובד׳ עקביא כותבי ספרים תפלין ומזוזות הן ותגריהן ותגי״י תגריהץ ובל העוסקין במלאכת השמים לאתויי מוכרי. תכלת פטורין מק״ש מן התפלה ומן התפלץ ומכל מצוות .האמורות בתורה הכותב את השם אפילו מלך שואל :(2) Tosifta Berachoth 3, 22 (8n בשלומו לא ישיבנו, היה כותב חמשה וששה שמות כיון שגמר אחד מהן משיב " .שאילת שלום 3) Oben 94 11. 6. Ueber die Habsucht der Buchhändler vgl. Pauly- Wissowa III 985. 4) j. Gittin 44 d 24 v. unt.: אמר רבי אבון מפני תקנת הלבלר כדי שיהו חייו מצויץ לו. Ueber Lohnschreiber Wattenbach 467; 320 (Origenes); 322 (Hieronymus). Birt 207 ff. 5) Obeji 183 n. 2. Ende. 6) Birt 148 f. 7) Mit dieser Vorschrift wird die treue Erhaltung des heiligen Textes bezweckt, was ohne weiteres klar ist. Bardowicz, Studien zur Geschichte der Orthographie des Althebräischen, Frankfurt a. M. 1894,