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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1902-01-01 · 25. für das Schlujahr 1901-1902 (1902) · p. Seite 127

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
25. für das Schlujahr 1901-1902 (1902)
Date
1902-01-01
Page
Seite 127 (sequence 135)
Language
German
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…/3122061-3122088--4158-3125265
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Kolumnenhöhe und -Breite. 127 dann hätten wir einen neuen Beleg für die äusserste Kleinheit der Exemplare: Kolumnenhöhe 4 oder S Fingerbreiten. Als Minimalmass für die Breite ist (nach der recipirten Interpretation) ein Tefach (=: 7.5 Cm.) viel zu gross. Entscheidende Beweise lür unsere Interpredation sind freilich nicht beizubringen; aber auch, wenn das Maass die Kolumnenbreite bedeutet, haben wir in unserer Stelle einen Beleg für die minimale Grösse einer Torarolle: Kolumnenhöhe 6 oder 8 Fingerbreiten. Das Interkolumnium, eine Daumenbreite (Menach. 30 a), ist die Hälfte der Kolumnenbreite. Dieses Halbirungsprincip legt die Vermuthung nahe, dass der obere und untere Rand, zusammen 7 Fingerbreiten, ebenfalls der Hälfte der Kolumnenhöhe entlehnt ist. Eine Normalkolumne hätte demnach bei einem synagogalen Toraexemplar vor etwa 1900 Jahren die Höhe von 14 Fingern gehabt, so dass das Exemplar 21 Fingerbreiten (beiläufig 39 cm.) gehabt hätte, also nur um drei Finger weniger als die vom Patriarchen aufgestellte Regel: jede Tora sei 6 Handbreiten hoch. Wenn zwischen dem oberen und unteren Rand kein Unterschied gemacht und für beide je eine Handbreite angenommen wird, was ursprünglich der Fall gewesen sein dürfte, dann erhält man nach dem Halbirungsprincip für die Kolumnenhöhe 4, und für das ganze Exemplar 6 Handbreitenhöhe, was Juda I nach dem Vorbild des Tempelexemplars als Idealgrösse einer Synagogenrolle aufstellt. Diese Erwägungen zeigen also, dass die Vorschriften über die Ränder und das Interkolumnium ebenfalls dem Tempelexemplar entnommen wurden. Die Kolumnenbreite ist natürlich mit der Zeilenlänge identisch; wenn also die Baraitha in Soferim von der Kolumnenbreite spricht, dann wäre die kleinste Zeilenlänge 3 oder 4 Fingerbreiten, was mir — ich muss es nochmals betonen — entschieden zu gross dünkt. Falsch ist auf alle Fälle die Erklärung des unbekannten Gaons, nach welcher die Menachoth 30 a angegebenen drei 27 =) למשפחתיכם

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