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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1902-01-01 · 25. für das Schlujahr 1901-1902 (1902) · p. Seite 125

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
25. für das Schlujahr 1901-1902 (1902)
Date
1902-01-01
Page
Seite 125 (sequence 133)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122088--4156-3125263
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Höhe und Zeilenzahl der Kolumnen. 125 Abschnitte in Einer Kolumne zu schreiben, zu schliessen sein, dass ein solcher Schriftkomplex den Fassungsraum einer normalen Kolumne nicht überschritt. Sonst hätte man, wie für die Kopfso auch für die Handphylakterien, eine Schreibung auf mehrere Pergamentstücke oder wenigstens in zwei Kolumnen gestattet, zumal die Abschnitte im Pentateuch nicht beisammen stehen. Die 4 Abschnitte enthalten beiläufig 1600 Buchstaben. Aus der Vorschrift, in der Esterrolle 6 ,9) איש) am Anfang und das letzte דאת des 9. Verses am Ende der Kolumne zu schreiben, lässt sich auf die Hohe der Normalkolumne kein Schluss ziehen1). Die Breite der Buchkolumne war im Allgemeinen grösser als die der Briefkolumne2). Hierauf ist das Verbot, die Sota rolle nicht wie einen Brief zu schreiben, zu beziehen. Die Begründung ״die Tora fordere, man schreibe sie als Buch“ passt vortrefflich3). Auch der Antrieb in* Briefform zu schreiben ist verständlich. Die Sotarolle füllte nämlich bei normaler Breite keine ganze Kolumnenhöhe; ferner mögen schmale Pergamentstreifen, wie sie im Brief verkehr gebräuchlich waren, mehr bei der Hand gewesen sein. Ob die behandelte Vorschrift aus der Tempelzeit stammt und aus der Praxis entsprungen ist oder blos Theorie späterer Lehrer darstellt, ist von unserem Gesichtspunkte nicht von wesentlicher Bedeutung. Die Schlüsse auf die Kolumenbreite und Höhe werden nämlich dadurch nicht beeinträch- מלמעלן ואת השם מלמטן. (Vgl. die Kommentare). ״Ihr schreibt den Gottesnamen mit dem des Herrschers auf einer Kolumne“. 0 j. Meg. 74 b nnten: א״ר י־וסיבי רבי בון צריך שיהא איש בראש דפא ואת בסופה שבן הוא שדץ (שחץ) ונחת כהדין קינטרה. 2) Menachoth 30 a : ולא ירבה בדפין מפני שנראה אגרת. 8) Sota 17 b : בחבה אגרת פסולה בספר אמר רחמנא. Raschi interpretirt אגרת mit בלא שרטוט ohne Liniierung, was seine Schwierigkeiten hat, wie man aus Tosafot s. v. כתבה sieht und womit die Begründung בספר nur künstlich in Zusammenhang gebracht werden kann. Raschi zu בספר X והלכה למשה מסיני שהספרים צריבין *שרטוט. Ueber Liniierung vgl. weiter unt. II 2. Ueber das Verhältnis zwischen Rolle und Brief vgl. Wattenbach 163 f.

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