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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1902-01-01 · 25. für das Schlujahr 1901-1902 (1902) · p. Seite 100

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
25. für das Schlujahr 1901-1902 (1902)
Date
1902-01-01
Page
Seite 100 (sequence 108)
Language
German
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100 Die ältesten Kodices. tragen wurde1״) beim Triumphzug des Titus. Er kann nur diesen Musterkodex im Auge haben, wenn er in dem Bericht über die Gesandtschaft des Hohepriesters an den ägyptischen König, den ersteren schreiben lässt: ״Im Uebrigen erwarten wir von deiner Frömmigkeit und Gerechtigkeit, dass du uns, nachdem du Abschrift davon [von dem Bibelexemplar] genommen, die Urschrift selbst unter sicherer Begleitung wieder zukommen lassest2״). Und er dürfte Aristeas, dem er diesen Bericht entnimmt, richtig: verstanden haben. Nach Aristeas schrieb nämlich der Hohepriester an Ptolemäus: ״Du wirst nun, gerechter König, gut thun, wenn du nach Vollendung der Uebersetzung der Bücher befiehlst, dass die Männer sicher zu mir heimgeschickt werden3״). Zwar ist hier von einer Zurücksendung der Bücher nicht ausdrücklich die Rede, scheint aber mitinbegriffen zu sein. Denn nach zwei anderen Stellen wandte sich der König nicht nur wegen geeigneter Uebersetzer, sondern auch wegen eines zuverlässigen Textes an den Hohepriester. Er verlangte einen Musterkodex, wie er solche von anderen Büchern in seiner Bibliothek aufbewahrte. Die beregten Stellen lauten wie folgt. ״Es fehlen aber unter anderen die Bücher des jüdischen Gesetzes. Denn sie sirfd in hebräischer Schrift und Sprache verfasst und recht ungenau und mit Abweichungen vom ursprünglichen Texte geschrieben, wie die Kenner berichten, denn königliche Fürsorge hat ihnen bis jetzt gefehlt“. So schreibt Demetrios in seiner Eingabe an den König4). Deutlicher kann man x) Jüdischer Krieg VII 5, 5 gegen Ende; vgl. ib. 7 Ende und Vita 75 (oben 39). 2) Archaeologie XII 2, 6 Ende: p1£TaYpa<p£VTa tov vojjlov. 8) Kautzsch, Apokryphen und Pseudepigraphen II p. 9, § 46. 4) § 30 nach Wendland bei Kautzsch II 7. Die entscheidende Wort& lauten im Original nach Thackeray (Wendland’s Ausgabe ist mir nicht zugänglich): ,,Tiyap ‘EßpawtoT!; Ypit/.uowi 5tal <ptov־?i XsY0(xsvar aueXscTSpov Se xal oujr u7rdcp^£t, 6Sj71[x.avTat, >ca5*0JS 07rö tc5v eISotcöv ^po<7ava<pspsTat. 7upovo1a<; y^P טס tstso^s“.. (p. 025 bei Swete, Introduetion to the O. T. in Greek).

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