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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1900-01-01 · XXIII. für das Schlujahr 1899/1900 (1900) · page 27

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
XXIII. für das Schlujahr 1899/1900 (1900)
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122092--3680-3124785
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22 Salomo b. Samuel aus Gurgäng. שליחי.־בונא, der die Agenden des שליח ציבור, des Vorbeters ausübt, Uebers. von ♦עובר לפני התיבה תורה צואנק, Thora lesen, Uebers. von לחם V, der supponirten Verbalwurzel zu לחם für Stellen, wo dieses Wort agadisch auf die Thora bezogen wird; ferner von סבר XV im Targ. zu Lev. 19, 32. תענית דאשתן, Fasten halten, Uebers. von ♦צום תענית כרד# er hat Fasten gehalten, Uebers. von צם♦ 80 .בתעניתא שודן, sieh in’s Fasten begeben, Uebers. von אפסקי (s. Kethub. 63 a). Zumeist sind es Wörter aus der confessionellen Phraseologie, die in diesen Zusammensetzungen mit dem persischen Verbum verbunden werden. Auffallend ist die grosse Zahl der aramäischen Wörter, die offenbar in dieser aramäischen Form in der Umgangssprache der Juden lebten. In der That finden sich bei S. b. S, auch ohne Zusammen- Setzung die Ausdrücke בסרא (Art. קופה III, נדרא; (פיפא (Art. חכם;התר V); נפש) צלותא■IX;קראי I). Ferner findet sich קברא, das Grab (Art. שם IV: Hiob 3, 19). In den Hummern 2, 3 und 26 ist das hebräische Wort mit dem persischen Suffix des Abstractums (1) versehen. Nr. 25 und 27 finden sich auch in dem Samuel-Commentar. Als persische Pluralform für ein hebr. Wort sei angeführt, שטרהאי צולח, Vertragsurkunden, Ueb. von פרוזבולין♦ Im Art. ערכאות wird dieses Wort übersetzt mit: מגלים חאכמאן ומופתיאן גוים♦ 2. Die durch die persische Syntax bewirkte Anwendung des Wörtchen ש: am Ende hebräischer Sätze, wie ich sie im anonymen Samuel-Commentare nachgewiesen habe, findet sich, obgleich sehr selten, auch bei unserem Autor. Er sagt z. B. הראל מזבח יש# d. h. הראל, Ezech. 43, 15, ist der Altar (in A1 שא וג׳ טול מ״ד פתר (פתרונים =); (הראל המזבח יש שא בנשא, d. h.: שא, im Targ. mit טיל übersetzt, hat (als Wurzel) 44 Bedeutungen, s. unter נשא♦ —Noch merkwürdiger ist die formelhafte Anwendung des Verbums bei der Angabe, dass mit dem Textworte der Sinn eines andern gemeint ist. Dieses Verbum steht, der persischen Syntax ge־ mäss, immer am Ende des Satzes uud ist s. v. wie das in gleichem

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