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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1899-01-01 · [22.] für das Schlujahr 1898-1899 (1899) · p. Seite 99

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[22.] für das Schlujahr 1898-1899 (1899)
Date
1899-01-01
Page
Seite 99 (sequence 104)
Language
German
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IRI
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99 ilir nicht völlig a^sprechen möchte, da sie doch die Unterläge alles Sein,s, das. Beharrliche im Wechsel bildet, weshalb er sie sogar ausdrücklich als die potentielle Substanz bezeichnet1). Der.dritte Einwand hat nur auf Grund des ersten Berechtigung, steht und fällt daher mit diesem. Auch der vierte kann nur scheinbar als berechtigt gelten. Allerdings haften, die Verschiedenheiten als Accidenzen nur an dem actuell Vorhandenen,. da aber die Accidenzen, welche, mit. der Form die bunte Verschiedenheit des; ursprünglich grauen Einerleis des Stoffes bewirkend, an der Form auftreten2), die Form jedoch von der Materie, getragen wird, so kann diese als das Substrat aller Verschiedenheit in der Welt mit Fug bezeichnet werden. Der fünfte Einwurf scheint vollends auf einem Missverständniss der Worte Ibn Gabirols zu beruhen. Ibn Daüd ist der Meinung, Ibn Gabirol schreibe die Bestimmtheit der Dinge, welche erst die Form bewirkt, der Materie zu. Wie sollte aber Ibn Gabirol, der wie kein Anderer die Rolle der Form als das bestimmende, prägende und vollendende Weltprincip erkannt hat, Ähnliches behauptet haben? In der That sagt denn auch Ibn Gabirol nur, dass die Materie als das allen Dingen zu Grunde Liegende, in allen Dingen Vorhandene, alle Dinge auch an ihrem Wesen und Namen, der Materialität nämlich, theilnehmen lasse. Wenn er sie als das den Dingen ihr Wesen und ihren .Namen Verleihende bezeichnet, so ב) tö Suvdcjjist ov; vgl. Zeller ib. 242 n. 2. Phys. I, 9 erklärt Aristoteles : •/jasT; piv . üV/)v xocl GT2p'/)Gtv sTspav cpaasv sivsa, zal to’jtcov tö jiiv oüx, Öv sivai zoctoc Guaßs[ö7)x.ös, ttiv uÄ׳/}v, t7!v Ss gtsotjgiv'/.odK auT71v, vm TT!v piv zal oucnav ׳rca^, T7!v üA7!v, ttjv üz GTSpTiGiv ouSaace;; vgl. Zeller 260 n. 3. Ygl. auch Metaphys. YIIl, lt 0Tt S sgtlv ouGta xai 7! üAv) S׳?jAov. Ygl. Zeller p. 260 n. 3• Auch Ibn Gabirol nennt sie die potentionelle Substanz I, 8: הוא ד,נון למציאות אחר כלומר המציאות בכה E. Y. p. 16: cum dicimus eamesse, non habet esse nisi in potentia. lieber die Materie als Substanz bei Ibn Esra, der hierin Ibn Gabirol folgt, s. Rosin. Mtsch. 42, 30 d. 2) Ygl. Isak Ahravanels Abhandlung über das Wesen der Elemente am Schlüsse seines עטרת זקנים• ed. Amsterdam f. 53b: .כענין המקרים עם .הצורה הטבעית ד•*

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