Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- [22.] für das Schlujahr 1898-1899 (1899)
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 14 (sequence 19)
- Language
- German
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gemeinen Annahme des Mittelalters wiederholt,1) der gesammte Schatz und philosophische Ueberlieferüng verloren gegangen, andere glücklichere Völker wie die Griechen, die sich früh seiner bemächtigt hatten, haben ihn bewahrt. Es ist nur eine Rückeroberung, eine Wiedergewinnung der eigenen . Väterweisheit, wenn die jüdische Litteratur das Erbe der Griechen ־ sich aneignet.2) War . doch selbst nach der übereinstimmenden Angabe der Araber Empedokles ein Schüler König; Davids,3) wie Pythagoras4) der des Salomo* Für den naiven Glauben Elchanan b. Abrahams sind die Offenbarungen der fünf Substanzen eine Stimme aus dem alten Israel, ein Zeugniss aus dem Munde der Jahrtausende, ein Triumph gegen die Zweifelsueht seiner Zeitgenossen» Mitten unter die Worte seines Empedokles, im. Texte der alten Orakel hören wir ihn daher wie als Echo der Bestätigung und Uebereinstimmung die verwandten Aeusserungen der jüdischen Litteratur verkünden. Die zweite Handschrift, in der uns diese Fragmente 1 der ״fünf Substanzen1‘ begegnen, ist cod. 849 der. Pariser Nationalbibliothek.5) Am Schlüsse eines anonymen, bisher x) Vgl.: K auf m an n, Die Sinne p. 3:ff. 2) Ib. p. 4 n. 5. 3) Schalirastäni II, 90: ״Er lebte in der Zeit’des Propheten Daüd, zu welchem er sich begab und von welchem er lernte, er ging aber weg zu Lokmän dem Weisen und eignete sich von ihm die Weisheit an.“ In dem Texte Abu־l Käsim Ihn Saids, den Schahrastäni sicherlich benutzt hat: פאמא בנדקלים [פ]כאן פי זמאן דאוד עליד, אלסלאם עלי מא דיברה אלעלמא בתראריך אלאמם וכאן אצד אלחבמד; ען לקמאן בן אלסאם ist die Angabe über die Schülerschaft bei König David offenbar nur ausgefallen. 4) So in den Collectaneen jetzt cod. Oxford 2234 f. 151 Stein- Schneider, Zur pseudepigraphischen Litteratur p.47n. 29 nach Ch. Wolf, Bibliotheca Hebraea I, 983 Nr. 1837 und XII, 257. 5) Diese merkwürdiger Weise Salomon Munk Und der .gesammten Ibn Gabirol-Eorschung unbekannt gebliebene Handschrift brauchte seit dem Erscheinen des Pariser Katalogs der hebräischen Manuscripte (Catalogues des manuscrits hebreux et samaritains de la bibliotheque imperiale p. 147) kein G-eheimniss zu sein. A la fin du volume, heisst; * es hier, se trouvent plusieurs extrait's d’ouyrages cabalistic[ues et phi-