Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- [19] für das Schlujahr 1895/96 (1896)
- Date
- 1896-01-01
- Page
- – (sequence 178)
- Language
- German
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H i 0 b. D a n i e 1. C h r 0 n i k. 63 י I. Chronik. 28, 9. David mahnt seinen Sohn, Gott mit der Vernunft zu erkennen lind dieser Erkenntniss gemäss zu ver־* ehren1). XX. Die hebräische Sprache. Die Mischnasprache. Zur hebräischen Grammatik. Mit dem Berichte über die Benennung der Thiere durch Adam (Gen. 2, 19f.) belehrt uns die heilige Schrift, dass die Sprachen conventioneil und nicht, wie man gemeint hat, natürlich sind2). — Wenn G a 1 e n u s die griechische Sprache für die durch Wohllaut und Logik vollkommenste erklärt, so haben jedenfalls an diesem Lobe auch die anderen Sprachen der mittleren Klimate Theil, indem die Yölker, welche dieselben bewohnen, körperlich und geistig die der nördliehen und südlichen Klimate überragend, auch die voll־ kommensten Sprachen erzeugt haben. Solche Sprachen der mittleren Klimate sind das Griechische, Arabische, Persische und Aramäische3). Das Hebräische und das Arabische sind 1) III, 51 (125 a). Zu diesem Yerse s. Die Bibelexegese der j. R., S. 107. 2) 11, so g. E. (71 b oben): אעלמנא אן אללגאת אצטלאחיה לא טביעיה כמאקדטןדלך. Je hu da Hallevi (Kusari IY, 25) und ihm folgend Ihn Esra (in beidenCommentaren zu Gen. 2, 19) folgern aus derselben Bibelstelle gerade, dass die Thiere ihre Namen ihrer Natur gemäss bekommen haben (s. Hebraica, YIII. Jhrg., 1892, p. 138). Aehnliches findet sich auch im Midrasch (Gen. r. c. 17) ausgesprochen (s. Abrabanel zu I. Kön. 3, 6). Doch nicht gegen diese Meinung richtet sich — wie Munk, S.254 ־ annimmt — die Bemerkung Maimüni’s, sondern er nimmt mit ihr Stellung in dem Streite über den Ursprung der Sprache überhaupt. Ueber die Eormulirung dieses Streites bei den arabischen Autoren s. Goldziher, Z. d. D. M. G. XXXI, 549, Schreiner,. R. d. E. J. XXI, 105. Ebenso sagt Maimüni in seinen medicinischen Aphorismen (,פרקי משד, s. den Auszug, Kobez II, 22 d) יידוע הוא שכל לשון מוסכם x— ומעלום אן כל לגד, אצטלאהיה). Wie diese Theorie bei Hajjüg zum Ausdrucke gelangt, s. meine Schrift über dessen graminatische Terminologie, S. 10. 3) פרקי משה (Kobez ir, 22 d, 28 a). Ygl. was Je hu da Hallevi (I, 95, ed. Hirschfeld 424 ,4־) über den Vorzug der von Sem geerbten 11*