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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1896-01-01 · [19] für das Schlujahr 1895/96 (1896) · page 79

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[19] für das Schlujahr 1895/96 (1896)
Date
1896-01-01
Page
– (sequence 79)
Language
German
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64 Die Gottesnamen. Die übrigen Namen Gottes, wie חנון, צדי־ק. דיין, אדהים, רחום sind offenbar appellativischer Natur und abgeleitet1). Sie weisen auf Attribute Gottes hin, stellen also Gott als ein Wesen vor, zu dem von seinem Wesen verschiedene Eigenschäften hinzutreten. Da aber eine solche Vorstellung dem Begriffe Gottes widerspricht, so muss man erkennen, dass die abgeleiteten Namen Gottes entweder in dem Sinne angewendet sind, dass sie ihm Thätigkeit zuschreiben oder in dem Sinne, -dass sie zur Erkenntniss seiner Vollkommenheit hinleiten2). שד ist zusammengesetzt aus ש״ (z. B. שכבר Koh. 4, 2) und ד (s. דים Exod. 36, 7). Der Name bezeichnet Gott als den, dem sein Sein ״genügend״ ist, der keines anderen Seins bedarf, um zu existiren und in seiner Existenz zu verharren3). — חסין (Ps. 89, 9) bez. die Kraft, s.חסון, Arnos 2, 94). שם ה׳ meint entweder den Namen Gottes als solchen, wie Exod. 20, 7, Lev. 24, 16; oder das Wesen Gottes, wie Exod. 3, 135); oder den Befehl Gottes, wie Exod. 23, 21, wo דברי שמי oder 6מאמרי). Gottesnamen. Hier folgt er der Entscheidung in j. Megilla 71 d unt., Sofrim 4, 6, sowie der in Gen. r. c. 48 f 10) gebrachten Erklärung Cliija’s, auf welche sich M. in II, 42 ausdrücklich beruft. ג) I, 61. M. nennt hier absichtlich neben אלהים, das als substantivisclier Gottesname gebraucht wird, biblische Attribute Gottes, um den gleichen Charakter beider Kategorien zu betonen. Was אלד,ים betrifft, s, oben S. 49. 2) Ib. In M. T. Deoth 1, 5 f. spricht M. auf Grund eines Traditionssatzes den Gedanken aus, dass die von den Propheten Gott beigelegten Attribute den Zweck haben: להודיע שה] דרכים טובים וישרים וחייב אדם להנהיג עצמו בהן ולהדמות אליו כפי כהי.— Weiteres über Maimüni’s Auffassung der biblischen Attribute Gottes s. das betreffende Capitel in Kaufmanns Geschichte der Attributenlehre. 3) I, 68 Ende. M. folgt hier der traditionellen Etymologie von שדי (Chagiga 12 a : שאמרתי לעולם די, Vgl. Gen. r. c. 46), dieselbe in’s Metaphysische wendend, wie das schon im foavoc der griechischen Uebersetzer und im אלכאפי Saadja’s der Eall ist. 4) Ib. Daselbst wird noch צור als Gottesname erwähnt und auf die Homonymie des Wortes verwiesen, s. oben S. 54. ö) מה שמו bed., wie I, 63 erklärt wird, die Frage nach dem Wesen Gottes. 6) I, 64 Anf.

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