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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1896-01-01 · [19] für das Schlujahr 1895/96 (1896) · page 78

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[19] für das Schlujahr 1895/96 (1896)
Date
1896-01-01
Page
– (sequence 78)
Language
German
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Die Gottesnamen. 6a und keinem Wesen ausser ihm zukömmt. Vielleicht bedeutet der Name, in der alten hebräischen Sprache, deren Wortschätz nur in geringem Umfange auf uns gekommen ist, und gemäss der wahren Aussprache des Namens das nothwendige (absolute) Sein1). — Der Gottesname אהיה (Exod. 3, 14) ist aus היה abgeleitet2) : der Existirende, Seiende. אהיה אתור אהיה (ib.) will sagen, dass das Sein zu Gottes Wesen selbst gehört, mit ihm identisch ist: der Seiende, welcher der Seiende* ist, d. h. dessen Sein nothwendig ist3). — ה; enthält den Begriff der Ewigkeit des Seins4). נדני* ist von dem Worte für ״Herr“ (Gen. 42, 30) abgeleitet. Das Pluralsuffix (־כי) ist emphatisch gemeint und bezeichnet das Umfassende der Herrschaft5). In Gen. 18, 3 ist mit אדני der Engel angesprochen6). *) I, 61 (78 a). Die Ableitung des Tetragrammaton vom Yerbum ,היד, ,הוד lehnt M. damit stillschweigend ab. Weiter unten, I, 6S Ende, sagt er: Das Tetragrammaton zeigt das Sein schlechthin (מגרד וגרד)• an; das absolute Sein aber (אלוגוד אלמטלק) begreift das stetige, d. h. notwendige Sein in sich. 2) Nach M. ist אהיה keine Yerbalform,. sondern ein Substantiv. Er bemerkt, dass היה sein und existiren bedeutet. 3) I, 63. 4) Ib., im Anschlüsse an die Erläuterung von אהיה t זבדלך אסם יה הו מן מעני אזליה אלוגוד♦ M. leitet also יה . ebenfalls von היה ab. im Widerspruche damit sagte er M. T. ib. 6, 4: זה השם מקצת שם המפורש הוא. Jedoch ist dies wol so gemeint, dass der Buchstabencomplex ־יה einen Theil des Tetragrammaton darstelle, nicht dass יה durch Kürzung aus ihm entstanden sei. Ihn Esra (Sefer Haschern c. 8) leitet ־יה ebenfalls von ,היד ab. 5) I, 61 g. Anf.; פי דלך תפצים ועמום ללביר!Ihn Tibbon: ־שבזה הדור וכללות לאחרים), Als תפנים (hebr. לפאר) erklärt Abulwalid den Gebrauch des Plurals bei אדונים überhaupt (Art. אדן), in Bezug auf Gott sei es לגדל ולרומם) ללתעטים). Die Worte ועמום ללגיר hat Munk unrichtig so erklärt, dass sie den appehativischen Charakter des Wortes אדני hervorheben. Aber nicht das Wort selbst, sondern das Pluralsuffix, will Maimüni erläutern. Bichtig Ephodi: ״שעושה כללות באדנותו ומורה שהוא מושל על אדוניות רבות. Ebenso bedeutet der Name שרי, den M. als Beispiel anführt, die vielfache Herrschaft. 6) In M. T. Jesode Tora 6, 9 erklärt M. auf Grund der Baraitha. Schebuotk 35 b auch אדני in Gen. 18, 3 für heilig, also für einen

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