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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1892-01-01 · [15.] für das Schlujahr 1891-1892 (1892) · page 53

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[15.] für das Schlujahr 1891-1892 (1892)
Date
1892-01-01
Page
– (sequence 53)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122080--2273-3123968
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Der Gaon Saadja. ' 43 י die ״drei MännerV Die ITnhaltbarkeit der christlichen Dentung auf die Personen der Trinität zeigt am klarsten Y. 22. Was אדני in V. 3 betrifft, so ist das elliptisch gesagt für מלאכי אד׳ oder 1שלוחי אד׳). Als zur Widerlegung des Chris fcenthums gehörig will Saadja auch seine Bekämpfung der Ansicht yon der Aufhebung der mosaischen Lehre betrachtet wissen2), indem ja auch das Christentliüm seine Gültigkeit erst auf die Aufhebung des Judenthums gründen kann. Jedoch richtet sich die betreffende, sehr eingehende Polemik gegen die Annahme der A b r 0 g a t i o n (arabisch לנםך hebr. 3(בטול) yorzugsweise gegen den Islam, bei dessen Vertretern in ihrer Bekämpfung des Judenthums die genannte Ansicht eine grosse Rolle spielte* Saadja’s Argumentation hier wiederzugeben, yerbietet der Raum, obwol dieselbe auch yon bibelexegetischem Interesse ist. Er führt vier Bibelstellen an, welche, theils yon den Muhammedanern theils yon den Christen, zum Beweise für die in der heiligen Schrift Israels selbst yorausgesagte Abrogation des Judenthums benützt werden, um durch die richtige Erklärung der Stellen die Nichtigkeit der Beweisführung darzuthun. Es sind folgende Bibelyerse: 1. Deut. 33, 2; 2. Habak. 3, 3;!) Er bemerkt dazu, solche elliptische Ausdrucksweise finde sich in der »Sprache der Kinder Israels«, aber auch in anderen Sprachen, Als Beispiel citirt er: Bichter 7,20 הרב] ליי], ib. 16, 2 ויגד] לעזתים], IL Sam. 15, 12 ויקה] את אהיתפל]. Vgl. mein: Aus der Schrifterklärung des Abulwalid, S. 8. Was die fünf Beweisstellen für die Trinität betrifft, so gehört Gen. 1, 26 seit je zu denselben (s. Die Agada der palästinensischen Amoräer I, 257, 556), sie findet sich bei Justinus Martvr, Augustmus und anderen kirchlichen Autoritäten; II Sam. 2.3, 2 wird noch von Luther trinitarisch gedeutet (Diestel, Gesch. des A. T., S. 263) und Prov. 8, 22 von dem bedeutenden Exegeten Joh. Mer ei er auf die zweite Person der Trinität bezogen (s. Diestel, S. 303). Was Gen. 18, 1 betrifft, s. Ibn Esra’s Comm. zur St. 2) YIII. Abschn. Ende. Die Stelle betrifft ausschliesslich die Polemik gegen das Christenthum, nicht auch, wie Schreiner, Z. d. D. M. G. XLI, 603 annimmt, die gegen den Islam. 3)III, 128—138 (66—71). Ygl. Steinschneider, Polemische und apologetische Literatur S. 322 f,, Guttmann, S. 148—155, Schreiner a. a. 0. S. 602—606.

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