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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1892-01-01 · [15.] für das Schlujahr 1891-1892 (1892) · page 33

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[15.] für das Schlujahr 1891-1892 (1892)
Date
1892-01-01
Page
– (sequence 33)
Language
German
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Der Gaon Saadja. 28 in Exod. 83, 18 und deren Beantwortung in Y. 20 und 33 zu erklären. Zu diesem Behufe nimmt er die Theorie you der erschaffenen Lichterscheinung' zu Hilfe1). Die Namen Gottes. 14. Die beiden Gottesnamen יי und אלהים, die in der heiligen Schrift fortwährend mit einander abw^echsein, bezeichnen — wie S. den Dualisten gegenüber zu betonen für nötig findet — denselben Gottesbegriff, was aus Jes. 45, 18, Ps. 100, 3 sich deutlich ergebe. Sowie in Richter 8, 29 f. unmittelbar nebeneinander für eine und dieselbe Person zwei verschiedene Namen gebraucht sind, so werden auch jene beiden Gottesnamen unterschiedlos angewendet. Wenn in Ps. 35, 23 (auch II Sam. 22, 14) im selben Satze beide Namen stehen, so birgt der zweite Name eine andere Begründung und Bekräftigung des Gott Zugeschriebenen; das ist auch sonst üblicher Sprachgebrauch, z. B. Ps. 49, 2 (in beiden Yerstheilen je zwei Bezeichnungen derselben Begriffe), Jes. 44, 2 (Jakob-Jeschurun)2). Eine sehr merkwürdige Theorie der Gottesnamen stellt Saadja im Jezira-Commentar auf3). Die verschiedenen Gottesnamen entsprechen den Begebenheiten, Zuständen, hinsichtlich welcher sie in der Bibel zuerst oder zumeist angewendet erscheinen. Diese historisirende Erklärung der Gottesnamen führt er im Einzelnen durch. Als erster Name Gottes erscheint in der heiligen Schrift אלהים, der das Wesen Gottes bezeichnet4), während das Tetragrammaton, die von seinen 1) Der Widersprueli, welchen Kaufmann, ib. Anm. 129, zwischen dieser Anwendung der Lichterselieinung auf Moses und zwischen S.’s Behauptung. II, 100 (51), nur mit Moses habe Gott selbst gesprochen, zu finden glaubt, ist■ nur ein scheinbarer; denn dort handelt es sich um das Keden Gottes, welches die Propheten, nicht aber Moses, als aus der Lichterscheinung kommend, vernahmen (s. oben S. 20), hier aber um das Schauen Gottes, welches sich auch bei Moses nur auf die Lichterscheinung beziehen kann. 2) II, 83 (44). 3) Zu I, 1, p. 18 f. (36 f.). 4) אסם אלדאת »Name des Wesens«. Saadja will sagen, dass mit diesem Namen nicht irgend eine Wirkung Gottes, sondern sein Wesen, der Gottesbegriff an sich bezeichnet ist. Ygl. seine Unterscheidung

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