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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1888-01-01 · [11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888) · page 221

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888)
Date
1888-01-01
Page
– (sequence 221)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122082--1696-3123872
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218_ Treffliche Gemeindemitglieder aus dem Wiener Ghetto und aus der Mitte der Vertriebenen Niederösterreichs finden wir auch in Frankfurt an der Oder, das damals mit Berlin in der innigsten Verbindung stand. Hier liess sich Gerson, der Sohn Naftali Hirsch Oettingens aus Langenlois, nieder, unter dem Namen Gerson Wiener *) in der Geschichte des jüdischen Buchdrucks von Berlin und Frankfurt a/O bekannt. Neben der Herausgabe hebräischer Werke, welche die Pressen seines Heimathsortes in seinem Aufträge herstellten, beschäftigte ihn auch die Leitung und Beaufsichtigung der von Wolf Mirels in Berlin errichteten hebräischen Druckerei. Wiener Exulanten waren aber auch die Mäcene, in deren Hause die nach Frankfurt zugereisten Autoren die gastfreundlichste Aufnähme fanden. Mit warmer Dankbarkeit und ungewöhnlicher Aus- Zeichnung werden auf den Blättern der zeitgenössischen Litteratur der gelehrte Baruch h.Pinchas und sein trefflicher Schwiegersohn Menaehern Manuele, Sohn Elieser Chalfans 2), wohl der Bruder des berührnten Rabbiners Uri Schraga Chalfan, verherrlicht. Selber kundig und Berlin gedruckt s. M. Steinschneider in Ztsclir. f. d. <3. d. J. i. I). I, 377 f. Über R. Aron vgl. Landshiäh 6 תולדות ff ג) M. Steinschneider a. a. 0.1, 380; II, 200, Cat. Bodl. 8119; Er sch und Gruher II, 28 p. 89. Vgl. die Approbationen in שני ללחות הברית (Frankfurt a/O 1717). 2) Sie preist bereits 1681 Juda Löb Pinsk im Vorwort zu דדך חכמת, wo er sie nennt: האלוף המופלא ובקי כמד,״״ר ברוך במי פנהס ש״'׳‘׳ וחתנו האלוף התורני כהר״ד מנחם מן במהר״ר אליעור דל ממגורשי ווינא הדרים פה לעת כזאת. Simeon b. Jakob, der Sendbote aus Safed, der viele Städte und Menschen gesehen, weiss des Rühmens der beiden Mäcene kein Ende; im Vorwort zu יפה ענף (Frankfurt a/O 1696) bezeichnet er Menachem : האלוף הקצין המרומם איש חיל רב פעלים ורב מהללים מרגניתא דלית בה טימי רהים רבנן ומוקיר רבנן ואיהו גופא צורבא מרבנן; יקר רוה איש תבונה עמו הבמה ובינה כמה״רר מנהם מנלי בכמ״הרר אליעזר מבית חלפן נר" ו und seinen Schwiegervater Baruch: גבר הוקם על גפי מרומי קרת לכבוד ולתפארת כמוהו אחריו לא יוסף מחנות הנדיבות מאסף מרומים ישכון בצל החכמה בצל הכסף ויתרון דעת עמוק עמוק מי מצאו ברוך הוא וברוך שמו ונימוקו עמו האלוף המרומם החכם השלם כמה״רר ברוך בבמה״רר פנחס נר״ו. Mit noch innigerer Wärme verherrlicht 1705 Abraham b. Jakob Mose Helen, der Schwager des Kremsierer Rabbiners Juda Loeb Oettingen, im Vorwort zu מדרש לבות (Frankfurt a/O 1705) seine Gastfreunde Baruch und Menachem. dem er Lob spendet mit den Worten: הקצין הנדיב הכם הכולל המופל, בתורה וביראת חטא גבוי דרחים רבנן ואיד,ו גופא צודבא מרבנן המרומם מד.ו״דרימנחם מן מבית חלפן. Baruch’s Schwiegersohn war auch Secharja Meschullam Phöbus b. Elia, der Herausgeber des מדרש רבות (Frankfurt a/O 1705) und ילקוט שמעוני (Frankfurt a/O 1709): vgl. Cat. Bodl. Nr. 8814.

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