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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1888-01-01 · [11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888) · page 23

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[11.] für das Schlujahr 1887-88 (1888)
Date
1888-01-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
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…/3122061-3122082--1498-3123674
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Sohn Koppels, später eine Tochter Liepmann Hellers geehelicht. Zu allen Zugeständnissen war man daher bereit, selbst das angeschuldigte Buch wurde gegen die versprochene Streichung־ mancher Worte *) freigegeben, der Verlust des Prager Babbinates durch die Bewilligung, jedes andere in Deutschland anzunehmeru gemildert, nur von der endgültig verhängten' Strafsumme von 10,000 fl. Rheinisch sollte Nichts nachgesehen werden. Beider Vertheilung der kaiserlichen Auflagen in Prag hatte Heller unbeugsames Recht walten lassen und den Hass Elender über sich heraufheschworen, die mit dem Feuer ihrer Rache leicht die jüdischen Gemeinden Österreichs in Asche hätten legen können. In der »Leidensrolle«, die er für seine Kinder niederschrieb, hat er die Namen seiner Feinde verschwiegen 2), um sie nicht ewigem Fluche zu überantworten, ein würdiger Lehrer des Judentliums, das die Sünden״ nicht die Sünder vertilgt sehen will. Seiner Gemeinde Wien hat er mittheilt 45 משנת רני אליעזרa, 116*3 und 13613. S. Steinschneider, Cat. Bod־ lejan. Nr. 7691 und das Nachwort zu ,מדרש רבד Frankfurt a./O. 1705. Der alte Friedhof in "Wien birgt auch die Gräber Jakob Koppel b. Abraham Hale/wi Hell er's,, den Liepmann Heller seinen Blutsverwandten nennt (מגילת איב״ה Lemberg 1837 f. 7a). und seiner Tochter, doch sind die Inschriften, die' S. G. Stern gesammelt hat, nur in seiner Copie zu finden, in L. A. Frankl'$ Ausgabe aber verschwunden. Jakob Koppel, der als ein Fürst und ein Grosser 2) שר וגדול. Sam. 3, 38) bezeichnet wird, starb im Elul 1612 (N1*. 172), seine Tochter Beberl ־ .*בערל die Ascher Anschel 'Wallich und ihren zweiten Mann, den Gaon B. Mose von* Prag, überlebte, Sonntag 21. Tischri 1660 (Nr. 662). Ygl. auch Inschriften Nr. 224. Jakob Koppel, Sohn Mose Hellers, der 1645 in Wien verstarb (Inschriften Nr. 152), dürfte der Enkel Liepmanns, der Sohn seines Montag 15. Tebeth 1663 als Babinatsassessor in Prag verstorbenen Sohnes Mose sein (S.Hock). ב) Fast scheint es. als ob der Canon purificationis, den die Index-Congregation gegen jüdische Bücher anwandte (s. meine Anzeige von Keusch1 s der Index der verbotenen Bücher Bevue des ütudes juives 9, 127 f.), auch gegen Hellers מעדני מלך zu Bathe gezogen worden wäre. Ein Blick in ein solches mit dem donec corrigatur belegtes Exemplar zeigt den lächerlichen Fleiss, mit dem, auf die auszumerzenden Worte gefahndet wurde. Das Wort תלמוד wird mit Stumpf und Stiel vertilgt, als wäre der Talmud damit vernichtet, ■אומות, צלמים העולם und ע״ז vird durch גלי, יעכלם durch כלתי ersetzt; vgl. die Anweisung in Steinschneider's Hebr. Bibliographie Y, 78. 2) Der Fälscher der Fortsetzung von ,מגילת איבד Wilna 1880, der dem Namen Samuels, eines Sohnes Liepmann Hellers sich arrogirt, glaubt die Namen entdecken zu dürfen, aber er bietet Erfindungen p. 46, die ich aus S. Hock's Prager Fanlilienlisten nicht zu ermitteln vermochte. Auch Hock erklärt den Berieht dieses angeblichen Samuel in ■seinem Nachlasse als Fälschung

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