Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- 10. für das Schlujahr 1886-87 (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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19 nyossägnak' szelleme, eljen minclenkor tanäraiban a büvärkodäsnak el nein faraclö ereje, a tanitasnak el nein lankadö buzgalma, tannlöiban a lialadäs kornoly akaratja, a tanuläs csliggedbetetlen ösztöne; müködjek mindenkor ezen liäz a valläsos lelklilet szilärdltäsära, a tndomäny gyarapltäsära, a nezetek fölvilägositäsära, a magyarhoni Izrael üdvere es bekejere, rnagyar bazänknak diesösegere. Amen! 5. Begrüssungsrede des Prof. Dr. H. Grätz im Namen des Breslauer Jüdisch-Theologischen Seminars. Hoch löblich es Präsidium der israelitischen Landeskanzlei! Mir und meinem Collegen ist der Ehren-Auftrag geworden, das Lehrer-Collegium des jüdisch-theologischen Seminars zu Breslau bei dieser seltenen und erhebenden Eeier zu vertreten. Sie in seinem Namen zu begrüssen und Zeugen zu sein von dem Anbruch einer neuen Aera für die religiös-sittliche Gestaltung der so zahlreichen jüdischen Bevölkerung Ungarns. Seine Gesinnung, Wünsche und Hoffnungen für die hier neu creirte Lehrstätte der jüdischen Theologie hat das Lehrer-Collegium, das wir hier vertreten, in eine Adresse niedergelegt, welche dem flüchtigen Worte Fassbarkeit und über die Spanne der Gegenwart hinaus eine gewisse Dauer verleihen und Zeugniss ablegen soll von dem innigen Verhältnis zwischen der theologischen Anstalt, welche dem Abschlüsse seines ersten Jubiläums entgegengeht, und der hier gegründeten, die eben ins Dasein tritt. Gestatten Sie, Herr Präsident, dass ich diese an Sie gerichtete Andresse des Breslauer Lehrer-Collegiums verlese und sie Ihnen überreiche. Die Andresse der Breslauer Schule lautet: Hochlöbliche isr. Landeskanzlei! Hochzuvererhrende Herren vom leitenden Comite! Hochwürdiges Lehrer-Collegium! Die jüdisch-theologische Lehranstalt von Breslau sendet durch ihre Vertreter der Landes-Babbinen-Schule von Ungarn, welche mit der heutigen Eröffnungsfeier inaugurirt wird, freudige Griisse und herzliche Glückwünsche. Die Breslauer jüdisch-theologische Anstalt darf sich in einem gewissen Sinne Mutter dieses ins Leben tretenden Instituts nennen. Sie empfindet nicht blos die Freude, dass zwei ihrer würdigen Jünger zu Professoren an die Landes-Babbinen-Schule berufen worden sind, sondern auch die Genungthuung, dass mehrere ihrer nicht minder würdigen Jünger, welche im Ungarlande eine hochgeachtete Stellung als Babbinen einnehmen, an der Begründung dieser neuen theologischen Lehrstätte eifrig mitge־wirkt und ihre Erfahrungen aus der Mutter-Anstalt für diese Neuschöpfung ihres Heimatslandes verwerthet haben. Ihr Festgruss und Glückwunsch ist umsa 2*