Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- [8.] für das Schlujahr 1884-85 (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 109)
- Language
- German
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MENACHEM 13. SARUK. DUNASCH 1BN LABRAT. 103 beiden AVÖrterbücher würde gewiss noch manche Einzelheiten ergeben, in denen Abulwalid’s Abhängigkeit von Menachem deutlich wird, besonders was die Anordnung der Bedeutungen innerhalb der einzelnen Wurzel und die Erklärung einzelner Wurzeln betrifft; doch muss ych einer solchen Vergleichung hier abgesehen werden, die auf die Verschiedenheit der beiden AVörterbücher auszudehnen schon deshalb interessant wäre, weil sie am handgreiflichsten und in weitestem Maasse darthäte, wie sich in weniger als einem Jahrhunderte die Erkenntniss des biblischen Sprachgutes unter den Juden Spaniens umgestaltete. 13) Düna sch, den Gegner Menachem’s nennt Abulwalid nur einmal mit Namen, als Ibn Labrät, bei Gelegenheit eines aus seinem AViderlegungsgedichte gegen M. citirten Verses.14) Abul• walid schliesst sich dabei der Meinung Dünasch’s an. 15) Des Letzteren Meinung, dass ד und ט zu den Functionsbuchs haben gehören, Streift er missbilligend. 16) Zu verschiedenen Malen nimmt ferner Abulwalid yon Menachems Schülern beanstandete poetische Licenzen Dünasch’s — doch ohne diesen zu nennen — als grammatisch zulässig in Schutz, 17) ein anderes Mal rügt er eine falsche Wortform *bei ihm. 18) Auch hier dürfte eine Untersuchung über das --:—־*ז אלכסדאניין..•• Nun aber ist die traditionelle Erklärung* von אוד (s. G־en. rabba c. 44), das es Feuer bedeute, wie aueb Saadja übersetzt: אתון, während die von Abulwalid gegebene, nebst der Argumentation, sowie nebst den anderen zwei für die Bed. von אור gegebenen Beispielen: אורים, Jes. 24,15 und מאורת, ib. 11, 8, fast wörtlich auf Menachem, אר VI, 32a, zürückgeht. Yielleieht ist die Schwierigkeit in folgender Weise zu heben: Abulwalid bemerkt unmittelbar darauf, dass die Hebräer mit אור כשדים zwei Bedeutungen zugleich haben ausdrücken wollen (s. oben S. 81), womit nur die ihm gewiss wohl bekannte traditionelle und die von Menachem gebotene gemeint sein können. Daher scheint es rathsam, im Texte von Wb. zwischen Z. 28 und 29 eine Lücke anzunehmen, die etwa so zu ergänzen wäre: [ומעני אכד והו ענהם [אנה נאי .אן יתרגם 13) Einen Yers Menachem’s citirt Abulwalid Wb. 586,10, um die Bedeutuug von פדהה, Hiob, 30, 12, zu illustriren. 14) Wb. 742,17—23, vgl. Dünasch’s Schrift (ed. Filippowski, p. 3 und 20). lä) S. Z. d. D. M. Gr., B. 37, S. 405. 1C) B. 11,30. 1׳J) B. 9,17—20; 11,16—1.9; 106, 6 und 126 , 37 ff. S. ausführlicher darüber Z. d. D. M. G., Bd. 36, S. 405—407. 18) Wb. 600,1 f. S. ib. S. 405. ־ •יTiiTTn rrmnn ־״irr1׳ורווי־!!!r־rnmjiirjuiTTr^m ׳ b ןון״ןן«ך וי! haup! m