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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1885-01-01 · [8.] für das Schlujahr 1884-85 (1885) · page 55

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[8.] für das Schlujahr 1884-85 (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 55)
Language
German
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ABR. IBN ESRA. DIE ÜBERSETZER. JOS. UND DAW. KIMCHT. 49 Joseph Kim chi den Schriften AbulwalicTs eifriges Studium und schöpfte aus ihnen reiches Material für seine eigenen graminatischen und exegetischen Arbeiten.221) Auch hierin wandelte in Joseph’s Spuren sein Sohn Dawid Kimcbi, dessen Werke, wie sie am meisten dazu beigetragen haben, die Ansichten Abulwalid’s zum Gemeingute zu machen, auch am meisten Schuld daran trugen, dass die späteren Jahrhunderte ihn mehr dem Namen nach, als aus seinen Schriften kannten. Erst die Wissenschaft der Gegenwart ist diesen gerecht geworden; und wie ein günstiges Geschick das Meiste, was er geschrieben, auf unsere Zeit gebracht hat, 222) so werden auch bald alle seine erhaltenen Schriften in der Sprache, in der er sie verfasst hat, zugänglich sein, als sichere Grundlage für eingehendere Würdigung ihres Urhebers und als fester Angelpunkt für die Geschichte der älteren hebräischen Sprachwissenschaft und Bibelexegese. verfasste zu den Büchern Tanbih und Taswija (s. Op. CXXII, n. 2) und eine Übers, des Mustalhik, von Oh ad ja, aus dem 14. Jahrhundert (s. ib. p. CXXIII.) 22 ג) S. meine Abhandlung : Joseph Kimchi et Aboulwalid Merwän Ihn Ganäli, Bevue des Etudes Juives YI, 208—221. 22״) ^Venn Abr. Ihn Esra, zu Beginn des Jesöd Möra, von zehn grammatischen Schriften Abulwalid’s spricht, während er in der Einleitung des Möznajim nur von sieben solcher Schriften weiss, so braucht man nicht mit M u n k, Notice 84, anzunehmen, dass drei gramm. Schriften A.’s verloren sind; sondern der Widerspruch zwischen den beiden Angaben I. E.’s löst sich bequem so, dass in der einen das Taschwlr nur als ein Buch gezählt ist. in der anderen aber, als aus vier Büchern bestehend, die , Gesammtzahl auf 10 erhöht. So spricht ja ebenfalls Ihn Esra einmal von einem Werke des Nägtd, ein anderes Mal von 22 Schriften desselben (s. oben S. 20 f.). Die beiden Theile des Tankih, Grammatik und Wörterbuch, rechnet er in beiden Zählungen als zwei Bücher. Ich erinnere auch daran, dass er den dritten Theil von Ibn Ivoreisch’s Bisäle als besonderes Buch kennt und anführt. BACUER, AB UL WA LID, 4

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