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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1885-01-01 · [8.] für das Schlujahr 1884-85 (1885) · page 53

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[8.] für das Schlujahr 1884-85 (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 53)
Language
German
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…/3122061-3122078--1109-3123282
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ZUSÄTZE ZUM KItIb-AL-ÜSUL. ABULWALID^ NACHRUHM. 4t dem ähnlichen Charakters mit anderen in derselben Handschrift an den Rand gesetzten Glossen sind. Hingegen hat die hehr. Übers. Manches, was sich in keiner der beiden Handschriften findet, aber dennoch mit gutem Rechte Abulwalid zugeignet werden darf. — Übrigens hat auch das arabische Original des EL al־Lumar Bestand- ־• י' ' ׳ theile, welche sich in Ihn Tibbons Übersetzung nicht finden und ebenfalls als Zusätze zum Behufe einer zweiten Ausgabe gelten dürfen. Das Ansehen, welches Abulwalid schon bei seinen Lebzeiten als Grammatiker und Schrifterklärer genoss, wurde ihm und seinen Leistungen auch nach seinem Tode in reichem Maasse zu Theü. Sein saragossischer Mitbürger und Zeitgenosse, der berühmte Verfasser , der »Herzenspflichten,« nennt als sprachwissenschaftliche, zur Erklärung der heiligen Schrift dienende Werke, ausser denen der Massoreten, nur »die Bücher Ibn Ganäh’s.« 210) Dass der bedeutendste Exeget Spaniens in der zweiten Hälfte des 11. Jhdts., I b n B a 1 a a m, Abulwalid den Vorrang vor allen Grammatikern einräumt, haben wir schon oben gesehen.211) Hundert Jahre nach seinem Tode rühmt ihn Abraham Ibn Däud unter den־ Zierden der spanischen Judenheit als denjenigen, der Alles zur Vollendung gebracht hat, was Jehudä b. Dawid Hajjüg begonnen.212) Am Ende des 12. Jahrhunderts empfiehlt der bekannte Schüler Maimünis, Joseph Ibn Aknin, als Lehrbücher für den Unterricht im Hebräischen ausser den Schriften Hajjüg’s die Abulwalid’s, namentlieh »Lumac, Usiil und Mustalhik« und sagt in Bezug auf dieselben: »sie sind von Nutzen für Grammatik, Wortkunde und Bibelerklärung; der Lehrer lasse nichts von dem aus, was Abulwalid über diesen Gegenstand verfasst hat.« 213) 810) S. Einleitung zu den Herzenspflichten g. Anf., das arabische Original dazu bei Eaufmann, Die Theologie des Bachja ibn Pakuda, S. 5, Anm. 1. Über die Erage, ob Bachja n a c h Ibn Granäh’s Tode schrieb, ib. S. 6. m) S. S. 19. ' 212) Befer Hakkabbaia Ende : ,ור׳ מרינום בן גנאח י גם" הוא השלים בל מד שהתחיל ד יהודה בן לוד זצ״ל• Es ist beaclitenswerth, da&IbnEsrain der Einleitung zu Möznajim dasselbe Yerbum (השלים (סםרים gebraucht, um in charakteristischer Weise die Art der litterarischen Thätigkeit. Abulwalid’s zu bezeichnen. * ' . 213) S. Gr ü d e m a n n, das jüd. Unterrichtswesen während der spanischarabischen Periode S. 55 und 8 (des arab. Textes). M aim uni selbst citirt im

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