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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1885-01-01 · [8.] für das Schlujahr 1884-85 (1885) · page 41

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[8.] für das Schlujahr 1884-85 (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 41)
Language
German
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^AS BUCH TANKIH. ERSTER THEILr: K1TAB“AL-LÜMAC. 35 schaftliche Abschnitte, in denen Yieles erläutert werden soll von den ]Flexionen der Sprache, ihren Licenzen, Regeln und Formen und andere Einzelheiten.« Wegen dieser Mannigfaltigkeit seines Stoffes nannte er diesen Theil K. al־Lumac, das Buch der bunten Blumenbeete, indem seine Abschnitte solchen Beeten vergleichbar seien. Der zweite Theil erklärt »die meisten der in der Schrift gefundenen Sprachwurzeln; deshalb ist sein besonderer Name K. al-usul, das Buch der Wurzeln.« 167) Der Inhalt der Capitel, welche den ersten, grammatischen Theil des Hauptwerkes Abulwalid’s ausmachen, ist von Ewald nach dem arabischen Original, 168} von Munk eingehender nach der hebräischen Übersetzung Ibn Tibbon’s 169) angegeben worden. Hier soll weder eine genauere Inhaltsangabe, noch eine Würdigung dieses grammatischen Meisterwerkes versucht werden. Nur eine allgemeine Übersicht sei in grossen Strichen gegeben; Abulwalid’s grammatische Leistung nach allen Seiten, besonders in ihrem Verhältnisse zu den Vorgängern, und auch nach ihren positiven Ergehnissen und ihrem Einflüsse auf die Späteren, zu beleuchten, wäre Sache einer monographischen Darstellung, zu welcher das mm nahe bevorstehende Erscheinen des arabischen Originals vielleicht die Anregung geben wird. Über diesem Originale des Bikmä waltete ein günstiges Geschick. Als Ewald (1844) nach der einzigen Oxforder Handschrift desselben über den Inhalt des Buches, zumeist bloss die Überschriften seiner Capitel übersetzend, berichtete, ahnte er nicht, dass die Handschrift unvollständig sei. Munk konnte während seines Aufenthaltes in Oxford nicht die ganze Hschr. prüfen und copirte nur die Einleitung, die er auch herausgab (1850). Aber indem er den Inhalt der Abulwalid’schen Grammatik aus der hebräischen Übersetzung kennen lernte, bemerkte er wohl, dass in Ewald’s Ubersicht Manches übergangen, Anderes verwirrt sei. Da aber dieser auch nicht die geringste Andeutung etwaiger Unvollständigkeit der benutzten Hschr. giebt, well er sie eben nicht bemerkt hatte, dachte ד6ב ־) R. XIY, 24—30. Ib11 T i 13 b 6 11 übersetzt den arabischen Plural mit dem Singular רקמה im Sinne von Bunt Stickerei. 168) Beiträge. I, 144—146. 1es) Notice sur Abou’l Walid p. 109—128. S. ferner Derenbourg Op. LXXXYII—CIY. 3*

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