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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1885-01-01 · [8.] für das Schlujahr 1884-85 (1885) · page 25

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[8.] für das Schlujahr 1884-85 (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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D1E SCHRIFT TASWIJA. DIE FEHDE MIT SAMUEL HANNAGID. 19 eher wol/bald nachher — es fehlt auch hierüber jede chronologische Angabe — zwischen den Vertheidigern Hajjüg’s und Abulwalid anshraeh. Die Streitschriften, in denen dieser Kampf geführt wurde, sind bis auf einen erst jüngst aufgefundenen ganz geringen Best 101) verloren gegangen. Nur die Berichte von nicht lange nachher lebenden Autoren bis in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts lassen den lebhaften Eindruck und das ungewöhnliche Aufsehen erkennen, welche dieser Kampf in Spanien hevorrief. Jehuda Ibn Balaam nennt die »Sendschreiben der Genossen, deren Verfasser die Praetension hatte, den zu widerlegen, der auf dem Kampfplatze der Grammatik Allen überlegen ist,« d. i. Abulwalid. 102) Derselbe nennt auch das »Buch der Demonstration,« in welchem derselbe Gegner Abulwalid’s eine frühere Ansicht widerrief. — Abu Ibrahim Ibn Bär ü n, wol ein Nachkomme des oben genannten gleichnamigen Gelehrten von Lucena, 104) berichtet, dass über das Passivum (Pual) »zwischen dem Nägid und dem Gelehrten Abulwalid« eine Polemik stattfand, in der der Nägid Sieger blieb. 105) — Salomon Ibn Parchön unterrichtet seine dem Schauplatze und der Zeit 101) S. Op. V, XLIX—LXXIII. 102) .Im Psalmencommentar, citirt Op. XLTY f. 03נ) Ibid. XLY. — 10*) S. oben S. 5. 105) S. clas Citat ans clem Kitäb al־muwäzana bei Derenbourg Op. XLYI. Dieser Abu Ibrahim Ibn Bärun kann unmöglich identisch mit dem von־ Moses Ibn E s r a als Zeitgenosse der Lebrer Abulwalid’s in Lucena erwähnten gleichnamigen Gelehrten sein. Denn er ist, wie M. Ibn Esra an einer anderen Stelle seiner Blietorik mittheilt (s. Op, XLYIII unten). Schüler des Abul Faham Ibn A 1-T a b b ä 11, lebte also etwa ein Jahrhundert nach dem Ibn Bärun von Lucena. Damit stimmt, dass er in dem erwähnten Citat Samuel Hannägid und Abulwalid als Verstorbene nennt und an zwei anderen Stellen des Muwäzana, die Derenbourg ebenfalls veröffentlicht (Op. XLYI f. Anm.), Jehuda Ibn Balaam und Moses Ibn Gikatilla citirt, die in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts blühten. S. über Ibn Bärun, den Jüngeren, der besonders durch seine auf die Grammatik sich erstreckende Vergleichung des Hebräischen ־mit dem Arabischen sich liervorthat, wie ebenfalls Moses Ibn Esra meldet, noch M u n k, Notice, p. 58, n. 1, St e. inschnei de r, Catal. ‘Bodl. Col. 1385. In Jewish Litterature, p. 326, n. 37, wirft Steinschneider Munk vor, Abu Ibrahim mit Dünas ch b. Ta mim identificirt zu haben; doch ist der Vorwurf irrthümlich, denn Munk vermuthet bloss, allerdings gleichfalls unrichtig und weil er nicht die ganze Stelle aus Moses Ibn Esra vor Augen hatte, Abu Ibrahim vkönnte eine Kunje von Jehuda Ibn Xoreisch sein (Notice 57, n. 2).

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