Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- [8.] für das Schlujahr 1884-85 (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
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17 DIE SCHRIFT TAKBLB WA-TA8H1L ׳ ־ ״ '• \־ nung Hajjüg’s seine eigene entgegen, 93) und giebt einmal ausdrüeklieh einen Nachtrag zum Mustalhik. 94) Am Schlüsse des Buches giebt er einen Anhang über ואמתתהי, II Sam. 1,10, und andere Fälle, in denen das ו in ähnlicher Weise mit dem Futurum verbunden ist. 95) Die Ansicht, die er hierüber vorträgt, hatte er vorher als Ergebniss besonders eifrigen Studiums bezeichnet.96) In seinem Hauptwerke weist er ziemlich oft auf dieses Buch zurück. 97.) Während Abulwalid seinen Mustalhik durch die zuletzt genannten zwei kleineren Arbeiten vervollständigte, war jener in weiteren Kreisen zum Gegenstände des Studiums und der Kritik geworden. 98) Letztere übte besonders ein Kreis wissenschaftlich gebildeter Männer, der um Samu e 1 H an n äg id, den in Granada zu hoher Stellung gelangten Landsmann und Mitexulanten Abidwalid’s, sich schaarte. Von dieser Kritik bekam Abulwalid zunächst nur auf indirecte und zwar recht mangelhafte Weise Kunde. Es kam nämlich nach Saragossa ein Mann aus jenem Kreise, mit dem Abulwalid im Hause eines lieben Freundes, des Abu S u 1 e i m ä n I b n T a r ä k a zusammenkam. Es war eine grössere Gesellschaft dort, eine Art litterarischen Cirkels, dem der Hausherr praesidirte. Hier erzählte nun der erwähnte Fremde, dass jene Kritiker verschiedene Behaup־ tungen des Mustalhik anfochten und Abulwalid es nur »Gottes Gnade« zu danken habe, dass ihre Einwendungen noch nicht in einer besondern Schrift veröffentlicht seien. Der Mann selbst konnte nur einige dieser Einwendungen aus dem Gedächtnisse citiren. Auf einen Theil (vier) derselben antwortete Abulwalid sofort. Es gieng .bei dem Dispute recht lebhaft zu, und man nahm zur Bestimmung einer Verbalform auch die Kreide zur Hilfe. Auf andere — etwa 93) S. 316 f.', 318, 323, 325, 327 f. 9i) S. 3 3 2. — 95) S. 338—342. — 9«) S. 278. 024,22 (ז, vgl. Op. 339; B. 40, 20, vgl. 336 f.; B.-47,1, vgl. 304 f.; B. 51, 28, vgl. 340; B. 56, 40 vgl. 283 f.; B. 101, 36, vgl. 310; B. 119,11, vgl. 338 ff. — Wb. 29,11, vgl. 324; 78,8, vgl. 328 f.; 98,13, vgl. 327; 177, 17, vgl. 328 f.; 217, 3, vgl. 320; 217,19, vgl. 324; 247, 13, vgl. 332; 282, 31, vgl. 336 f.; 287, 22, vgl. 311; 436, 13, 31, vgl. 336 f.; 533, 3, vgl. 309 f.; 565, 11, vgl. 324; 661,13, vgl. 304 ff.; 760,37, vgl. 332 f. — Wb. 234,4, ist vielleicht auf 319 verwiesen. 98) Die folgende Erzählung ist dem Taswija entnommen. Dass es sich um Samuel Hannägld und seine Ereunde handelt, zeigt der Eortgang der Eehde; s. Op. XXXII f. BACHER, ABULWALID. 2