Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- [8.] für das Schlujahr 1884-85 (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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IBN GIKATILLA. IBN ABT JAK WA. IBN CHASDÄI. 5 wird nicht ohne Wirkling auf Ihn Granah gehlieben sein. — Abulwalid Ihn Chasdäi heisst hei unserem Abulwalid »Einer der Häupter der grammatischen Wissenschaft«; mit ihm hatte er eine längere Disputation über desselben Behauptung, dass neben לקה auch eine Wurzel נקה zu supponiren sei. 24) Ferner erwähnt er in seinem Kamen die Ansicht, dass שים und ähnliche Yerba als Kal und nicht als Hiphil aufzufassen seien. 25) Moses Ibn Esra nennt als Lucenenser Gelehrte jener Epoche noch: Abu Ibrahim Ibn Bärün und Abu Suleimän Ibn Bäschila. 26) Abulwalid erwähnt sie nirgends, und auch sonst ist nichts von ihnen bekannt. 2. Studie 11. Sind wir so im Allgemeinen auch über den Schauplatz, sowie die Leiter und Vorbilder von Abulwalid’s Studien unterrichtet, ersehen wir ferner aus den erwähnten Einzelheiten, dass er sich schon in seiner Lehrzeit besonders mit der hebräischen Sprache und der heiligen Schrift beschäftigte und dilettantisch auch die P 0 e s i e betrieb, so fehlen uns im Übrigen alle Andeutungen über den Gang seiner wissenschaftlichen Ausbildung und seine geistige Entwicklung. Dass ein ungewöhnlicher Fleiss ihm von frühauf eigen war, bezeugt er selbst in einer Aeusserung des Melirere zu verstellen wären. Ob Ami׳ oder Omar zu lesen ist, wäre schwer zu entscheiden. Moses Ibn Esra hat bloss אבן אבי יקוא, woraus der im Texte gegebene volle Name combinirt ist. 24) B. 86, 23—29. S. Abr. Ibn Esra als Grammatiker, S. 61. 25) Op. 317, anonym B. 159, 14. Die dritte Stelle, an welcher nach Derenbourg Op. p. IX, n. 2 Abulwalid Ibn Chasdäi bei Ibn Ganäh angeführt wird, nämlich Wb. 404, 15, fällt weg. Denn אבי אלוליד bezeichnet an dieser Stelle Ibn Ganäli selbst. Der ganze Passus nämlich, 404, 13—16, ist eine in den Text des Kitäb-ulusül eingedrungene Glosse, in der Hai G a o n’s Etymologie von נגיד, Ehrst, erwähnt wird, nebst der Bemerkung־, dass' Abulwalid, d. i. Ibii Ganäli, das Wort anders ableite. Diese Ableitung, dass nämlich בגיד von נגד, v o r, v o r 11 e, stamme, findet sich dann weiter, Z. 21 f. an richtiger Stelle. Wb. 294, 26 wird im Texte selbst eine Bemerkung mit den Worten : »Es sagt Abulwalid« eingeleitet, ebenso .wie Wb. 111, 13 mit: »Es sagt der Yerfasser.« 26) S. Op. p. YI. Über Ibn Bäran d. Jüngeren s. weiter unten, Anm. 105.