Mannheim
Compact Memory

Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1884-01-01 · [7.] für das Schlujahr 1883-84 (1884) · page 168

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[7.] für das Schlujahr 1883-84 (1884)
Date
1884-01-01
Page
– (sequence 168)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
73% known words query
IRI
…/3122061-3122068--1001-3123173
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

162 der Feuchtigkeit nicht das Medium, sondern mehr ein Organ des Geschmackes zu erblicken haben, entschieden den Sieg. Vorzüglich sprach nach Analogie des Getasts für das Fehlen eines selbstständigen Mediums die Thatsache, dass wir im Gegensatz zu den Sinnen der Ferne beim Geschmack das Object auf das Sinnesorgan selber bringen können, ja müssen. Auch liegt in dem Umstande, dass wir nicht verschiedene Geschmäcke neben einander rein aufzufassen vermögen, der Beweis, dass die Feuchtigkeit nicht gleichsam als innerlich unbetheiligtes Medium die Geschmackserregung leitet und vermittelt, sondern mit dem Schmeckbaren eine stoffliche Mischung eingeht. Die Auch beim Geschmacksorgan offenbart sich die weise Spar- Functionen samkeit der Natur, die Eines Mittels sich bedient, um mehrere der Zunge. Zwecke zu erreichen. So sehen wir der Zunge 6) neben dem Ge- במיצוע הליחה שבפה ולם׳ הושמו אלנאנוג (!) תמיד להוליד גו הליחה und Lbn Falaqüera f. 284“: זה הכה הוא הכה שיושגו בו ענייני הטעמים וכאלו הוא משוש מה וע״כ זה החוש משיג מוחשו באמצעי הוא חלק מהחיוני לא באמצעי שיהיה גוף זר כלוט' מחוץ וכמו שהוא העניין בחוש הראות והשמע וע״ב הוא משיג מוחשו כשיונה על כלי החוש במו המשוש. Ddran f. 50b betont das Argument der Mischung: ואינו צריך לגשם נכרי ואע״ם שכשיתערב הנטעם במים ויפגשו המים בלשון ישיג המוטעם אינו שיהיו אמצעיים המים בין המוטעם והלשון במו שהוא האדר אמצעי בין המראה והעין שאם היה כן לא היה מתערב הנטעם במים כמו שאינו מתערב המראה באויר ואולם הוא שקר שהרי המים הם מתערבים במוטעם והמתחייב מהשקר שקר וסותרו אמת א״כ אין השנת חוש הטעם צריך לאמצעי נכרי ביניהם •והמים המתערבים במוטעם הם קבלו הטעם ואם [כן] הם המוטעמים מלחות הלשון בלי אמצעי. — Ob die Mundfeuchtigkeit durch Mischung mit dem Schmeckbaren oder durch Veränderung in Folge desselben die Eindrücke vermittle, lässt Ibn Sina, wie Vincenz von Beatjvais a.a.O. lib. 26 c. 73 berichtet: quaerit autem Avicenna, utrum humor * ״ ״ saporem recipiat in commixtione partium rei saporosae vel sine illarum commixtione videlicet tantum per saporis immutationem und ebenso in der morgenl. Weisheit unentschieden : &k2Jliä..s 1/0 ^-Lc. In der Psychologie (ZDMGr 29, 356, 396) spricht er nur von Veränderung. Vgl. Anthropologie der Araber p. 30. 6) Galenus erklärt die Wandlung der ursprünglichen Doppelung der Zunge — vgl. oben p. 50 n. 41 und Vincentius v. Beauvais lib. 26 c. 70; גם ח לשון נחלקת לשדם sagt Moscon! f. 8a; Josef Kimch! stellt sie־ den Doppelgliedern gegenüber Zion II, 99 — in eine Einheit aus ihrer Vielgeschäffcigkeit de usu part. lib. 9 c. 8; III, 715: dH5 eTteidij xai fiaarjOSi xcti xaT anoGEV avXX^tfjeaS’at, xai dt,aX£7tTt,7tbv oqyavov speXXev aoea&owj dtoc tovx aviou l-vr€<pvos xd fiiofj xoil avg,7totv äveTcet^yccaaio Siyueg. Dieselben Functionen nennt Ibn Sina Canon lib. 3 Fen 6 c. 1 :

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.