Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- [7.] für das Schlujahr 1883-84 (1884)
- Date
- 1884-01-01
- Page
- – (sequence 160)
- Language
- German
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154 von denen sie ausgehen. Als Endglieder einer Geruchsreihe, aus deren Zusammensetzungen die Mittelglieder sich ergeben würden, können etwa der süsse und der widerliche Geruch bezeichnet werden. Zuweilen scheint es, als hätte man auch Wärme- und Kältegrade 18) der Gerüche unterschieden; und da, wo wir von ihrem Übertauben reden, wenn nemlich ein Geruch den anderen überwindet und verdrängt, sprach man im Mittelalter von ihrem Auslöschen. Die Stellung Seine der Zahl nach mittlere Stellung unter den Sinnen des Ge־ sehen wir den Geruchssinn auch in Hinsicht auf seine Dignität einruclies unter nehmen. Die stets beobachtete wohlthätige Anregung der Denkden Sinnen. Tätigkeit 19) durch Gerüche sowie die Thatsache, dass wir auch beim Gerüche das Wahrnehmungsobject nicht unmittelbar zu berühren20) brauchen, haben ihm in der Gruppe der höheren, geisti- 8נ) Diese Unterscheidung ist von den 4 Graden der Pflanzen hergenommen, von denen die Gerüche stammen, vgl. cod. Vindob. CLXVII (Errafft u. Deutsch p. 171). Jehuda b. Salomo f. 60a bemerkt: הדברים שיש להם ריח והן קרץ והן ורד ־ בנפ״סג ־ ערבה ־ נילופר * הדס. So wählt Cant. 1, 14 der Dichter nach Isak Aboab נהל פישון [p. 83] das Bild vom Geruch der kälteren Pflanze, um die Gluth, zu. der er in v. 13 sich verstieg, zu.dämpfen: לקרר החום הגדול מהמור ־ שמתי הכפור שהוא קר במדרגה 1 .הד׳b.: שהריח היותר חשוב וגדול יכבה את הריח שהוא למטה ממגו כמו שמכבה ריח המור ריח השום. Vgl. almosmno ידי משה f. 18b: כריח יהיה ריחו נודף [sc. המור אשר מטבעו הוא שכל עוד שיתחמם יותר [המור יותר und: הכופר היא הקאנפו״רה שהיא קרה מאד בטבעה כנודע. al-Gazzäli Wage p. 138 äussert: ומיני הריח הנכבד שבכלם הוא המור, 19) Nicht des ״Athemholens“ (Cassel2 131), sondern der Gerüche bedarf nach Juda Halewi II, 26 der Verstand : im סוד הסודות heisst es: לפי שאין מזון אל הנפש הרוחנית אלא בהריח הריחנים הטובים s. Orient lb. ix, 195. Diese Beziehung des Geruches zum Geiste half den Allegoristen der Provence das Hineinragen von Juda’s Gebiet in das Binjamin’s typologisch erklären. en Duran von Lunel a. a. 0. überliefert: ולהיות שתוף בין יאודה ובנימין טוב הריח ו [י.1] חזק המוה והרוח הנפשי ויזדכך בו השכל ע״כ יחסו ליהודה רצועה נפקא מחלקו של [Joma f. 12 המלוכה ושממנו יבא משיה בן דוד כאמרם ף יהודה ונכנסה בחלקו של בנימין והוא העיוני. Nach Menachem b. Serach f. 64b wirkt der Geruch auf Geist und Gemüth: והריה מטיב השכל ונפש נאנחה והיתד. הרוחה * ונסו יגון ואנחה. Isak Aboab a. a. 0. [p. 83] bemerkt dahervonCant. 1,18:כשאני מביא צרור המור איני מביאו לתענוג גופיי אבל המרי [Joma f. 76 אני מביאו לחדר שכלי כמו שאמרו רבותינו זכרם לברכה ף וריחני פקחי[ן]. 2,1) Irak Arama f. 62b stellt ihn daher zu Gesicht und Gehör: ולמטה