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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1884-01-01 · [7.] für das Schlujahr 1883-84 (1884) · page 144

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[7.] für das Schlujahr 1883-84 (1884)
Date
1884-01-01
Page
– (sequence 144)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122068--0977-3123149
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138 verglichen. Bald werden sie als Fenster28), bald als Thor29), bald als die Pförtner30) des Leibes bezeichnet. Das Ohrläppchen31), das allein den Gehörgang verschliessen kann, heisst darum Vergleichs-* weise die Thüre des Ohres. des Ohres, die gewöhnlich durch die Rücksicht auf das Auge und die geschütztere Stellung gegen den Schall erklärt wird, vgl. oben p. 70 n. 76 und Vincenz v. Beauvais lib. 26 c. 51. Eleasar von Worms begründet ihre Localisation am Hinterhaupte durch die grössere Nähe zum Gehirn הכמת הנפש f. 33a. 28) So äussert asaf a. a. 0.: האזנים המה חלונות הגוף והמה מבוננות הגוף והמה השומעות כל דבר להגיד ללב [Deut. 32,10], 29) So sagt Liwa b. Bezalel באר הגולה f. 20b: האוזן באדם דומה לדלת. 30) 1bn Esra singt: והשוערים אזניכם, s. oben p. 81 n. 99. 31) Simon Duran f. 56a bemerkt: וכן עשה להם הטבע כעין דלתות והוא הרך שתחת האזן. Bar Kappara’s sinnvolle Deutung von Deut. 23, 14 in KetJmbotli f. 5a rühmt bereits Maimuni im More III, 43 g. E! Keth. f. 5 b wird auch die moralische Bestimmung des Ohrläppchens hervorgehoben : מפני מה אוזן כולה קשה והאלי׳ רכה שאם ישמע אדם דבר שאינו הגון יכוף אליה לתוכה. Liwa b. Bezalel באר הגולה f. 20b bemerkt hierzu, dass das Ohr als Organ der Aufnahme — ואזניו מקבלים heisst es bei al־Gazzäli מאזני צדק p. 40 — unverschlossen sein musste und nur eben das Läppchen dem Verschlüsse dienen durfte. ״Du hast zwei Ohren und Einen Mund“ wird 2 ,11 מוסרי הפילוסופים als Lehre Platon’s angeführt: וראה אפלאטון איש מרבה לדבר וממעיט לשמוע ויאמר לו פרע חוב אזניך מפיך כי הבורא ית׳ יצר לו שני אונים ולשון אהת כדי שנשמע יותר ממה שנדבר. Die Ethisirung des Ohrenschmalzes s. oben p. 75 n. 85. Gerson b. Salomo’s Erklärung desselben bedarf der Berichtigung. F. 42d ist nach meiner HS. zu lesen: תועלת החכמה ב ח ל א ת האוזן שהיא מרה, ferner: כי אע״פ שהם כלי חוש 1 .הראות והריח הם מוצאי מותרות המוחsak 1bn Latif giebt dieselbe Erklärung Ha-Teehijjah 11, 57: מפני מה השעוה שבאזן מרה כי תועלתה כבר ידעתי והוא כדי שלא יכנסו בו רמשים. Vgl. auch äldabi f. 50a: הזוהמא שבאוזן שהיא כמין שעוה und menachem b. Serach f. 24b: והפסולת שבאזן. — Grosse Ohren galten als Zeichen der Dummheit ־und Langlebigkeit•. So erklärt ar-Razi, Über ad Almansorem II, 33 : cuius aures magnae sunt, stolidus est et longae vitae. Gerson a. a. 0. bemerkt ebenfalls : והגדולות מורות סכלות. Die Grösse der Thierohren soll zum Schutze gegen die Mücken dienen, vgl. Abraham 1bn megas f. 45a: וגדולתם כפי הצורך אליהם כי הנה הפיל אזניו גדולים מאד והצורך אליהם כדי שלא יכנסו היתושים והזבובים ושאר המזיקים באוניו פן ימות בהכנסם.

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