Mannheim
Compact Memory

Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1884-01-01 · [7.] für das Schlujahr 1883-84 (1884) · page 56

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[7.] für das Schlujahr 1883-84 (1884)
Date
1884-01-01
Page
– (sequence 56)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
77% known words query
IRI
…/3122061-3122068--0889-3123061
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

50 Verkeilung Auch in ihrer Verkeilung auf die Lebewesen aller Art zeigt der Sinne auf sich der gleiche Unterschied. Die animalischen sind auch .zugleich dieThierwelt.^ allgemeinsten 40) Sinne, die allen Thieren gemeinsam sind, während die intellectuellen nur den höher organisirten zukommen. Doppelung Mit der höheren Dignität dieser Gruppe hängt es auch zusamder Sinne, men, dass die Natur gerade sie der Doppelung 4 gewürdigt bat. 40) Wiewohl Aristoteles in der ThiergescMchte IV, 82 nur den Tastsinn als den allgemeinen hinstellt : 7rjr St ntgTtTtjv aiad׳rn511> 771ן> aep7jv xodouliivr^v xal tolXXcc narr* eyti so rechnet er doch an anderen Stellen auch den Geschmack dazu, s. Zbller II2, II; p. 419 n. 1. Ibn Sina (ZDMG 29, 851) erklärt darum: Diese beiden Kräfte sind nützlich und fürs Lehen unerlässlich, während die übrigen [8] nützlich, aber nicht unerlässlich sind (von Landauer p. 888 unvollständig wiedergegeben). Ihm folgt Abraham Ibn Daüd p. 27 : ואי אפשל שיהיה נעדר הבעל ההיים מאחד מאלה החושים לפי שהם הכרחיים בחיים ואם היה המזג יותר נכבד ויותר מוכן אל השלמות יהיו לו הנשארים. Jehuda b. Salomo aussert f• 57°: הרגש המשוש והמטעמת הן צריכות בהכרה לחי משאר (ה)כחות ההרגש, f. 64ההדנשים הצריכים בהכרה להי הן המשוש והטעם לפי שבשני אלו: *׳ ינמד לו המזון והחיים לפי שיכיר בהן הדברים הראויין לגופו מבפנים ומבחוץ 1bn Falaquera ספר הנפש f. 1411 : והטעימה והמשוש הכרחיים לכל היוני. Menachem Bonapoux ס, הנדרים s. v. רב התאוה nennt sie: והיותר כוללים שבהושים רצוני הנמצאים לכל הבעלי חיים. 41) Galenus behandelt die SiSugoi^g de nsu pari. VIII, 10. Nemesios c. 8 p. 85 rechnet selbst den Geschmack zu den gedoppelten Sinnen, da die Zunge z. B. bei den Schlangen gespalten ist, und begründet die Doppelung überhaupt: S17t)M S£ au7a 7t£7toi1jxs 81* v7xsoßallovoav xijSfgoriocr iva rov It^qov 7ca&01׳T0g 76 TteQileiTtoueror 77\v ata&^(nr. Gerson b. Salomo f. 41c erklärt mit diesem Argumente die Zweiheit der Augen : העינים נבראו שנים שאם ינזק האחת מהן תשלים האחרת. Albo erblickt in der Doppelung der Sinne wohl nicht eine nothwendige, aber eine gnadenreiche Veranstaltung der Vorsehung, so 1, 6 Anf. : כפילת החושים הנמצא בבעל הי כדי שיסודרו ענייניהם בענין יותר נאות ויותר שלם ואע״פי שאינו הכרחי לתיקון היותם, in. 7 Ende: בהקנאת דברים רבים [sc. כמו שלא קצרה [יד ההשגחה לב״ה אינם הכרחיים להם במציאותם כמו כפילת חהושים. Wie Jakob Gavison עומר השכחה f. 68c überliefert, hat einer der castilischen Exulanten, Jakob Keno — Simeon Keno erwähnt Mosconi f. 86 a, s. Magazin für die Wiss. des Jad. 8, 152 — bei einer Predigt in der Synagoge von Tlemcen Prov. 20, 12 nach einer spanischen Tradition auf die gnadenvolle, auf Schönheit ab zweckende Doppelung von Aug und Ohr angewendet: כי באזן אהת הי׳ מספיק לבן אדם והב״ה ית׳ עשה את האדם ישר כדי להנעים הצורה ולייפותה עשה ב׳ עינים ב׳ אזנים, Dieses Beispieles der Gnade Gottes

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.