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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1881-01-01 · [4.] für das Schlujahr 1880-1881 (1881) · p. Seite 173

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[4.] für das Schlujahr 1880-1881 (1881)
Date
1881-01-01
Page
Seite 173 (sequence 177)
Language
German
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178 Y. tbersiclit der von I. K. angeführten sprncliwissenschaftlichen intoritäten. Diese Übersicht beschränkt sich auf jene Schriftsteller, die Ibn Esra in der Einleitung zu Möznajim als die ״Ältesten der heiligen Spräche“ —זקני לשון הקדש ־ — in chronologischer Folge aufzählt. An die Spitze jeder Nummer ist der bezügliche Passus der genannten Einleitung im Wortlaute gestellt. Yon näheren literaturgeschichtlichen und bibliographischen Daten über die einzelnen Schriftsteller musste hier abgesehen werden; es sei besonders auf die oben S. 5, Anm. 15 erwähnten Arbeiten verwiesen, sowie auf die betreffenden Artikel in Steinschneiders Catalog der Bodlejana, 1. Saadja der Gaon (1. Hälfte des 10. Jhäts). רב סעדיה מפיתום ראש המדברים בכל מקום אגר ספר האגרון וס׳ לשון עברית וס׳ צחות. Die auszeichnende Charakteristik Saadja’§ mit dem im Talmud (Berach. 63b und Par.) auf Je hü da b. Hai angewendeten Ausdrucke adoptirte auch der jüngere Zeitgenosse I. E.’s, Salomon Parehon und nannte Saadja als Sprachforscher und Exegeten (Machbereth, ed. Stern 54a): ראש המדברים ותהלת המפרשים. Seine gramm. und lexicalischen Arbeiten citirt I. E. sonst nirgends; auch sagt er nicht, woher er die Angabe geschöpft, dass Saadja die Pronomina mit einem eigenthümlichen Terminus bezeichnete (s. oben S. 10S). Yon der Schutzschrift, mit welcher I. E. den Gaon gegen die Kritik Dünasch’s vertheidigte, war oben S. 7 f. die Bede. In den Bibeleommentaren I. E.’s ist Saadja — gewöhnlich nur הגאון genannt — wol der am häufigsten eitirte Autor, besonders in den Commentaren beider Becensionen zu Genesis und Exodus. Eigentlich Grammatisches führt I. E. fast gar nicht von S. an (s. oben S. 38, 45, 69, 105, 109, 135) aber viel Lexiealisches. Der Angriff I. E.’s auf die Willkürlichkeit mancher Worterklärungen des Gaon ist in meiner Abhandlung über I. E.’s Einleitung zu seinem Pen tateuchcommentar, S. 29*—36, beleuchtet worden.

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