Mannheim
Compact Memory

Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1881-01-01 · [4.] für das Schlujahr 1880-1881 (1881) · p. Seite 104

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[4.] für das Schlujahr 1880-1881 (1881)
Date
1881-01-01
Page
Seite 104 (sequence 108)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
86% known words query
IRI
…/3122061-3122072--0526-3122759
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

104 irrte Ihn Ghajüg, wenn er in ואבד ך (Ez. 28,16) das ausgfallene א für das der 1. Person ansah. Vielmehr ist der erste Wurzellaut von אבד ausgefallen, wie das א von מאלפנו in טלפנו (Hiob 35,n). 8) Zwischen dem Futurum Kal mit Cholera nach dem zweiten Wurzelbuchstaben und dem mit Pathach ist kein Unterschied in der Bedeutung. Die meisten Zeitwörter werden nach der ersten Art conjugirt; nur wenn der zweite oder dritte Radieal ein Kehllaut ist, wird, um dessen Aussprache zu erleichtern, zumeist die Bildung יפעל angewendet. 9) Die paragogische Erweiterung des Futurums durch ,ד findet nur bei der ersten Person Sing, und Plur. statt; bei der zweiten und dritten nur in den Wörtern יחישה (Jes. 5,19), תעופה (Hiob 11,17), dem häufigen ישתהוה und תתחרה (jes. 12,5). Doch sind die letzteren zwei Wörter von den Grammatikern als Quadrilitera aufgefasst worden. 10) סוב; (Zach. 14,10), nach Ibn Chaj. Futurum des Kal, ist vielmehr als Futurum des Niphal zu betrachten, wie וידם (Lev. 10,3). ״) Umgekehrt ist יטול (Jes. 40,15) Kal von נטל , nicht Niphal von טול, 8) Z Bab. In Jesöd p. 27 begründet I. E. seine Ansiebt so : כי איד יוכל השומע להבין אחר שיחסר אות ד,סימן; dann citirt er neben מלפנו noch das Beispiel מזין (Prov. 17,4) und sebüesst: (Nachum 1,4) וכן דעתו בנוער הים ויבשהו. In Z 62b fahrt er das letztere Wort neben וישרם (II Chr. 32,30) als Anomalie an, veranlasst durch das Zusammentreffen zweier *י (s. oben Ca!3. XIEnde; vgl. Comm. Nach. 1,4. — Von beiden Wörtern nahm I. Gh. (s. v. יבש) ebenfalls an, dass das gebliebene י der erste Radieal und das Präforcnativ י mit ihm verschmolzen sei. 9) Comm. Gen. 9,23 (1. Rec. p. 50). 10) Z 51b. — Ib. 7b f. und Sb 22a, 45a tritt I. E. selbst der letztem Auffassung bei (vgl. Abulwalid, Mustalhik p. 173 f., Rikma p. 80); er begründet sie mit dem Hinweise auf das Partie. מתחרה (Jer. 22,15) und das Perf. השתהוה. — In M 42b erwähnt er noch ואקראה (I Sam. 28,15), gegen Rikma p. 81, während er im Comm. zu ירשנה XP 20,4 die Rikma ib. ausgesprochene Ansicht Abulwalid’s theilt, das ה mit vorhergehenden Segöl paragogisch, nicht ein vierter Wurzellaut. Noch entschiedener spricht dies I. E. in Sb 42b aus, wo er dem Einwande, das sonst dem ה ein Kamez vorangehe, mit dem Hinweise auf ולנה Zach. 5,4 begegnet. n) Sb 33b. In Z 65 a citirt er die Ansicht I. Ch.'s gar nicht. In M 58b erklärt er selbst die Form für Kal. In Jesöd p. 23 erwähnt er die Ansicht ״aller Grammatiker“ gegenüber der eigenen, dass י פו ב Niphal sei.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.