Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- [4.] für das Schlujahr 1880-1881 (1881)
- Date
- 1881-01-01
- Page
- Seite 78 (sequence 82)
- Language
- German
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78 II j, ן . ו ו n ff יו ff 1ו־. II יו ס ו־וי H 1! seines dunkeln Gefieders, von יערצ Abend.1a) Je mehr man in der Erklärung der heiligen Scliriffc die verschiedenen Bedeutungen der gleichen Wurzel mit einander verknüpfen kann, desto besser ist es. So verfuhr auch der Gaon Hai, der das Wort פרד daher ableitete, dass das ״Maulthier44 sich nicht fortpflanzt und vereinzelt — נפרד — bleibt. 14) Viele Sprachforscher, besonders Menaehem b. Sarük, behaupteten, dass es im Hebräischen Wörter gebe, die einander entgegengesetzte Begriffe bezeichnen.15) Dies ist für keine Sprache annehmbar, da das Wort die Bestimmung hat, auf die Gedanken des Redenden hinzudeuten, dies aber nicht geschähe, wenn der Hörer in! Zweifel wäre, ob der Redende die eine Bedeutung des Wortes oder ihr Gegentheil meine. Nur zur euphemistischen Verhüllung anstössiger Ausdrücke ist es gestattet, ein Wort in der gegentheiligen Bedeutung zu fassen, wie בדך segnen, aber auch (I Kön. 21,13, Hiob 2, 9) lästern bedeutet.10) Die von Menaehem als Beweise seiner Behauptung gebrachten Beispiele sind nach tieferer Spracherkenntniss aus der verschiedenen Bedeutung der Stammformen zu erklären. 17) Weil seine Erkenntniss derselben eine man- ,מ) Ib. vgl. Comm. Gen. 1, 5; Lev. 27, 33; Lev. 11, 13, Iggereth Sabbatli in Kerem Chemed IY, 17B. ד ib. וכל מ!. שיוכל המפרש לחבר עניני המלות לדבר אחד הוא הטוב וכן עשה רב האי גאון ז״ל שאמר כי נקרא פרד בעבור שלא יוליד והוא נפרד. In Beilage III habe ich eine alphabetische Zusammenstellung der von I. E. in seinen Commentaren gegebenen etymologischen Wortdeutungen dieser Art versucht. 15) Jesöd Einl., s. Beilage I. 6נ) Menaehem, Maehb. p. 48b, sagt von diesem Euphemismus : דברה תורה בלשון כבוד. Ein umgekehrter Euphemismus — setzt I. E. fort — wäre הכושית Num. 12, 1, wenn man das Wort — mit dem Targum — so erklären wollte, dass es ״schön“ bedeute, weil der ״Mohr“ das Gegentheil von schön sei; dafür wäre das talmudische ״ פגי נהורreich an Licht“ für ״blind“ kein Beweis. Vgl. noch Comm. zu 1/1 ,9 ׳ und zu Num. 12, 1. An letzterer Stelle führt I. E. das Beispiel der Araber an, welche das schwarze Pech ״den Weissen“ nennen (כאשר יקראו הישמעאלים לזפת הלבן). 17) S. unten, S. 101 f. Die Stelle des Menaehem’sehen Wörterbuches, auf welche I. E. hinzielt, ist der erste Theil des Artikels!אשתולל, p. 36 b. Ausser den von I. E. citirten Beispielen, mit denen Menaehem seine Behauptung begründet habe, nämlich den Pielformen von ,פאר ,שרש ,סעף עקד ,סקל, hat Men. dort noch die Pielformen לבב (Hoh. 4, 5) und עצם