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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1881-01-01 · [4.] für das Schlujahr 1880-1881 (1881) · p. Seite 35

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[4.] für das Schlujahr 1880-1881 (1881)
Date
1881-01-01
Page
Seite 35 (sequence 39)
Language
German
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— 35 — nur aus dem Hebräischen hergeleitet werden können. 13) Besonders beweist der Laut Wechsel zwischen ה und n, der nur aus der Ähnlichkeit dieser Buchstaben erklärbar ist, die Priorität des Hebräisehen, da jene Ähnlichkeit weder in der arabischen Schrift, noch in der chaldäisehen (syrischen) Stattfindet. Die hebräische Sprache ist also die Ursprache, und die beiden andern sind von ihr abgeleitet. 14) Wenn ein Wort kein zweites Mal in der heiligen Schrift vorkömmt, wol aber ein ähnliches im Arabischen sich findet, dann darf man das hebräische Wort nach dem arabischen erklären, jedoch ist die so ermittelte Bedeutung nicht als zweifellos sichere zu betrachten. 15) 13) Comm. zu Gen. 11, 1, erste Rec. (p. 58), werden die Namen אדם שת נה angeführt, ebenso Sb 4 b f. An letzterer Stelle bemerkt I. E., dass חוה aus allen drei Sprachen erklärbar sei : hier wie dort betont I. E. nur die Priorität des Hebr. vor den beiden verwandten Sprachen. In der gew. Recension des Comm. zu Gen. 11, 1 spricht er von der Priorität des Hebr. überhaupt und citirt daher auch ,הוד als Beispiel. — Übrigens hat Jehuda Hallewi a. a. 0. dasselbe Argument für das Alter der heiligen Sprache. 14) Sb 23 a: . . . וזה לאות ולמופת כי לה״ק היא העיקר והיא קדמונית ואלה השתי לשונות מוצאות ממנה — Dass das Hebräische die ״von Gott geschaffene“ Sprache sei, sagt Jehuda Hallewi, Kusari II, 72, IY, 25. — S. über diesen Gegenstand Goldziher, Studien über Tanchum Jeruschalmi, S. 18 ff. und Gross, Men. b. Sar. p. 58 f. 15) Comm. zum Hob. Ende: כל מלה שלא נמצא לה הבר במקרא ויש לה דומה בלשון ישמעאל נאמר אולי פירושו כן אף על פי שהדבר בספק. Es ist derselbe Grundsatz, den noch bestimmter gegenüber einer aramäisehen Wortvergleichung Saadja’s (מהפין — 5 ,89 הפין besitzen) Dünasch b. Lab rät aufstellt (Kritik g. Saadja Nr. 25, p. 8 f.) : 1דע כי לא ידמה העברי לארמי והג־־י אלא אם לא נמצא לו דומה כלל; ebenso ib. n. 55, p. 18 : ואין דומה העברי לארמי ולערבי אלא לפי הדוחק. — Eine auf das Arabische zurückgehende Erklärung des Wortes ימין y 77, 15 durch Dünasch selbst lehnt I. E. mit einer gewissen Genugthuung ab (Sj N. 84) und sehliesst mit den Worten : ואין צרך ללשון הגרי כלל; ähnlich sagt er zu der Herbeiziehung des aramäischen סחי, baden für אשהה y 6, 7 durch Dünasch : ואהר שמצאנו לו הבר בלשון הקדש אין לנו צרך לארמית (Sj n. 61). — In seinen Commentaren hat I. E. nicht zu viele arabische Vergleichungen, da dieselben für seine nichtarabischen Leser natürlich wenig Interesse bieten konnten. Eine alphabetische Zusammenstellung s. in Beilage IV, 8*

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