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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1880-01-01 · [3.] für das Schlujahr 1879-1880 (1880) · p. Seite 10

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[3.] für das Schlujahr 1879-1880 (1880)
Date
1880-01-01
Page
Seite 10 (sequence 12)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122066--0279-3122511
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10 und Abschreiber fremdartigen Geleituamens (Nisbe) von Anfang an eingedrungen zu sein scheint; das ימ das Batlajusi in *ן בטלמיום) verwandelte, hätte in dem so unkritischen Mittelalter leicht Glaubius Ptolemäus, dem grossen Urheber des Almagest, auch den Ruhm unseres Buches einbringen können, wie es denn in der That bis in die neueste Zeit den Mann aus Badajoz unter der Maske eines unbekannten Ptolemäus 2) versteckte. Die arabischen Geschichtsschreiber and Biographen3) wissen Manches über die hervorragende Thätigkeit Batlajüsi’s auf anderen Gebieten zu berichten; seine philosophische Leistung übergehen sie mit Stillschweigen. Und doch hat gerade dieses Buch das Andenken des Autors in der Geschichte der mittelalterlichen Literatur erhalten. Ihm so wie den Daten der frühen Benutzung, die es gefunden, dürften auch die Momente zu entnehmen sein, die in dem Streit der Angaben über sein Todesjahr die Entscheidung auf das Jahr 1030/31 421 H. werden fallen lassen. Hier gilt es uns jedoch weniger den Autor als sein Werk, und zwar sein Werk in der Gestalt, in der es am Meisten gelesen und benutzt wurde, in der es für die jüdische Religionsphilosophie die Bedeutung einer geschätzten Quellenschrift angenommen hat, in der hebräischen Übersetzung Mose Ibn Tibbons. Wenn jede Leistung dieses vielverdienten Vermittlers arabischer und jüdischer Literatur an sich schon die Herausgabe rechtfertigt, so ist diese vollends bei einer Schrift geböten, die vornehmlich durch ihre Übersetzung in Umlauf gekommen und zumeist in diesem Wortlaut auch angeführt י) Selbst das mit hebräischen Lettern geschriebene arabische Original in cod. Uri 400 weist diese Form auf. Das י am Ende wurde bald abgeworfen, um die Bequemlichkeit der Deutung in Ptolemäus nicht zu stören. 2) Unter früheren Autoren ist.die Auffassung des Namens für Ptolemäus z. B. bei Jochanan Alemanno bezeugt, der unseren Autor zuweilen als טולומיאו Tolomeo anführt. Kirchiieim lässt bei Josef Kasui ״Ptolmäus und Alfarabi“ dem Averroes widersprechen (עמודי כסף ed. Werbluner!3. x.). Auch bei Dukes (Orient 1848 LB. 620) erscheint B. noch als ״ein sonst wenig auftauchender Ibn Abatlaminsi (Ptolemäus)“. Das Richtige hat im selben Jahre bereits Steinschneider, Ozroth Ghajim, Katalog der Michaelsehen Bibliothek p. 324. 3) Ygl. Die Zusammenstellung bei Steinschneider, Cat. Berol.!3. 105 n. 1 und Socin in der Zeitschrift der Deutschen Morgenlänäisehcn Gesellschaft XXXI. p. 669,

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