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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1878-01-01 · [1.] für das Schlujahr 1877-1878 (1878) · p. Seite 126

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[1.] für das Schlujahr 1877-1878 (1878)
Date
1878-01-01
Page
Seite 126 (sequence 142)
Language
German
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126 clien Jockanan’s beantwortete: 51) Derselbe scheint demnach auf die Agada ftaba’s von grossem Einflüsse gewesen zu sein. Er war, nach dem Namen seines Vaters 52) zu urtheilen, ein Babylonier, der sich in Palästina aufgehalten hatte 63) und, nach der Heimat zurückgekehrt, im Namen Jochanan’s und besonders auch Josua b. Levi’s 54) tradirte. Er hielt agadische Vorträge, aus denen einige Sätze auch in Palästina bekannt wurden; 56) einen dieser Sätze theilte Dimi dem Abaji mit 57). Doch kennt weder der palästinensische Talmud , noch die Midraschliteratur nehmster Fürst und erhielt erst später die Bedeutung Herrscher, die es im Talmud, wo der König über den Pardaksckäk zürnt (Sabb. 94a) noch nicht hat. Mussafia’s Etymologie: produx (משנה לדרכרס) entfällt von selbst. 51) Drei dieser Fragen beziehen sich auf Widersprüche zwischen Bibel- Sätzen: Jerem. 84,5 und 89,7, Moed Kat. 28b; II Kön. 22,20 und II. Chr. 35,23, ib.; Jerem. 8,2 und 3, Jebam. 63b. — Ferner: über Exod, 15,26, Synh. 101a (wo statt לבא : R. Abba, wahrscheinlich aus Yersehen); die fünf Brüder in Gen. 47,2, Baba K. 92a; über den scheinbar beleidigenden Wunsch in I Kön. 1^7, Synh. 105b; warum in der Mischna unter den vom ewigen Leben Ausgeschlossenen nicht auch König Jojakim erwähnt sei, Synh. 103b. ,, 52) מלי, Jebam. 63b מארי geschrieben, kömmt bei Babylonieru sehr häufig, in Palästina fast gar nicht vor; Frankel in Mebo führt nur אבא מרי (S. 55b) an. — Mari hiess auch der christliche Patriarch von Ktesiphon, ein Zeitgenosse Raba’s (s. Spiegel, Eranische Alterthumskunde, III, 311). — Vielleicht ist Rabba bar Mari’s Vater der oben S. 36, Anm. 20 behandelte, ebenfalls als Agadist ausgezeichnete Mari b. Mar. S. auch Megilla 7b. *r3׳) S. Joma 78a ״Als R. b. M. — aus Palästina — kam“ (2י אתי), erzählte er einen Brauch Josua b. Levi’s. 54) Berach. 42b, 44a, Sukka 32b. 55) דרש רבה בר מלי, Über \p 61,8, Erubin 86a; ip 106,7, Pesach. 118b (kürzer Arachin 18a). 66) אמרי במערבא משמיה דרבה בר מרי : ,Zu Hosea 14,3,6, joma 86b; zu Gen. 25,34, Baba batkra 16b (Symbolik des Linsengerichtes, ebenso; anonym, in Gen. rabba c. 63); Num. 15,24, Hör. 13a, Zebach. 90b (halachische Exegese). 67) Synh. 100a) dieser Satz — ״dem Frommen giebt Gott dereinst 310 Welten in Besitz, nach Spr. 8,21 (310 יש)“ — ist derselbe, weh eher in dem kleinen agadischen Anhang zum letzten Mischnatractates, Ukkzin, dem Josua bfc Levi zugeschrieben ist. Rabba b. Mari muss ihn also im Hamen des Letztem vorgetragen haben. — Als

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