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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1878-01-01 · [1.] für das Schlujahr 1877-1878 (1878) · p. Seite 86

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[1.] für das Schlujahr 1877-1878 (1878)
Date
1878-01-01
Page
Seite 86 (sequence 102)
Language
German
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IRI
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86 meiigeiiommen. Aber auch die übrigen Koryphäen der palästinensischen Agada, aus dem dritten und Anfang des vierten Jahrhunderts, sind in der östlichen Schultradition durch eine sehr beträchtliche Menge von Aussprüchen vertreten, so namentlich Chanina, Jonathan, צ) Josua b. Levi, Simon b. Lakisch, Chama b. Chanina, Eleazar b. Pedath, Jose b. Chanina, Abahu. Merkwürdig ist, dass Levi, der Jüngere, dessen Name unter den Trägern der palästinensischen Agada neben dem seines Lehrers Jochanan der am häufigsten genannte ist, im babylonischen Talmud nur mit verhältnissmässig sehr wenigen Sätzen vorkömmt; die Ursache davon ist wahrscheinlieh in dem Umstande zu suchen, dass er als Halachist unbedeutend war, seine Aussprüche daher in Babylonien kein solches Ansehen genossen, als die der genannten, auch als Säulen des halachischen Gesetzesstudiums berühmten Männer. — Ein anderer Schüler Jochanans’s war Isak, ebenfalls einer der produktivsten Agadisten, aber auch als Gesetzeskundiger angesehen. 2 3) Er verkehrte, wie oben gezeigt worden, in Babylonien mit Naehman b. Jakob und theilte ihm Aussprüche seines Lehrers mit. Vielleicht ist seiner Vermittelung die Kenntniss vieler Sätze Jochanan’s bei den Babyloniern zuschreiben; seiner eigenen enthält der babylonische Talmud eine ungemein grosse Anzahl. — Doch unter Denen, welche als Gewährsmänner Jochanan’scher Schriftauslegungen im Talmud ausdrücklich genannt werden — bei der überwiegend grossem Anzahl ist kein Tradent genannt — erscheint vorgAllem Chijja bar Abba und ihm zunächst Rabba bar bar Chana. Der Erstere, ein geborener Babylonier, war kein selbständiger Agadist, 4) aber ihm ist die Kunde einer grossen Zahl der Sätze Jochanan’s zu verdanken; über seinen Aufenthalt in Babylonien finden sich ausdrückliche Notizen, 5) auch ist es anderweitig bekannt, dass er nach dem 2) Seine Sätze tradirt fast durchaus Samuel b. Naehman (s. oben S. 84). 3) S. Frankel ib. S. 106a. 4) S. Sota 40a, Baba Kaninia 58a. 5) Erubin 82b. Chijja b. Abba sitzt mit Mehrern, darunter Nachman b. Jokob. In Berach. 15a oben lesen wir nach der Mittheilung eines Jochanan’schen Satzes durch Chijja b. Abba eine Gegenbemerkung Rabba b. Nachman’s (dass nicht רב א zu lesen ist, sondern ,נ רבד ist

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