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Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest · 1878-01-01 · [1.] für das Schlujahr 1877-1878 (1878) · p. Seite XIII

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Journal
Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
Volume
[1.] für das Schlujahr 1877-1878 (1878)
Date
1878-01-01
Page
Seite XIII (sequence 13)
Language
German
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IRI
…/3122061-3122062--0013-3122243
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— XIII — aneinander gereiht, wie das bei den Werken des tannaitischen Midrasch (Mechiltha, Sifrä, Sifre) und in den rein agadisehen Midraschwerken der Fall ist. Bei einem sehr beträchtlichen Theile der Aussprüche hat die Überlieferung auch die Namen der Urheber erhalten, oft auch die Namen der Tradenten, d. h. derjenigen, welche den Satz im Namen des Urhebers vortrugen; aber es ist natürlich, dass die verschiedenen Sätze eines und desselben Autors über das riesige Gebiet der ganzen Literatur zerstreut sind und die Schwierigkeit, das weithin versprengte Material zusammenzutragen und zu sichten, davon abschrecken musste, die Gesammtproduktion des einzelnen Tanna oder Amora zum Gegenstande der Untersuchung zu machen. Dass aber zu einer eingehenden Erkenntniss der Entwickelung von Halacha und Agada eine derartige Untersuchung eine der wichtigsten Vorarbeiten bildet, dass es zu einer solchen unbedingt nötig ist, die Thätigkeit der einzelnen Tannaiten und Amoräer auf beiden Gebieten zu beleuchten, wird von jedem Kenner leicht zugegeben werden. Aber es ist gleichsam auch Ehrenpflicht der jüdischen Wissenschaft, welche die Literatur der späteren Jahrhunderte mit mühseliger Arbeit erforscht, um die Thätigkeit der zahlreichen Arbeiter in den verschiedenen Theilen derselben zu ergründen und festzustellen, zu gleichem Zwecke auch jene Jahrhunderte zu erforschen, in denen der gelehrten Thätigkeit sich noch nicht die schriftstellerische gesellte, aus denen aber die mündliche und nachher auch in umfangreichen Werken schriftlich niedergelegte Uberlieferung reichen und meist auch zuverlässigen Stoff zu einer derartigen Untersuchung erhalten hat. Und wenn in andern Literaturgebieten es zu den schönsten Aufgaben der Forschung gehört, einzelne Fragmente, welche sich zufällig von einem, wenn auch sonst ungekannten, Schriftsteller erhalten haben, zu einem Ganzen zu vereinigen, und, wo möglicK, daraus ein Gesammtbild der

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